Comeback des Heiligen Geistes
Pfingstspiel in Wien
Warum Pfingsten gleichsam ein „Stiefkind“ in der Darstellungspraxis unserer Kirche ist, die ansonsten Krippen- und Passionsspiele kennt, will der SONNTAG von Roman Nosiska wissen.
Vom Passionsspiel zum Pfingstspiel
Er ist Pfarrgemeinderat und Projektleiter des „Pfingstspiels“, das Mitte Oktober in der Wiener Pfarrkirche „Zum Heiligen Geist“ aufgeführt wird. „Das war mir, und ich glaub auch vielen, nicht bewusst. Ursprünglich wollte ich in Wien ein Passionsspiel etablieren. Das Projekt wollte aber nicht ins Laufen kommen“, berichtet Nosiska: „Erst als eine Freundin spontan sagte: ‚Macht doch ein Pfingstspiel!‘, da schlug es wie der Blitz bei mir ein und ich wusste: Das ist der Wille Gottes. Das ist es.
31 Ehrenamtliche auf der Bühne
Was das Pfingstspiel der Pfarre „Zum Heiligen Geist“ auszeichnet? „Es ist ein Spiel nach den Evangelien, das die wichtigsten Kernpunkte unseres Glaubens – Auferstehung und Aussendung des Heiligen Geistes mit dem Missionsauftrag – den Besucherinnen und Besuchern näherbringen soll“, betont der Spielleiter. 31 ehrenamtliche Darstellerinnen und Darsteller wirken bei dieser Uraufführung in Wien mit. „Im Erfolgsfall, und davon bin ich überzeugt, weil es bisher so vom Heiligen Geist begleitet worden ist, soll das Spiel im Zweijahresrhythmus in veränderter Form in unserer Pfarrkirche, die als einzige in Wien dem Heiligen Geist geweiht ist, aufgeführt werden“, hofft Nosiska.
„Lass den Heiligen Geist wirken“
Was er persönlich mit dem Heiligen Geist verbindet? „Die Arbeit an unserem Projekt macht mit jedem einzelnen Mitwirkenden etwas“, ist er überzeugt: „Mein persönlicher Glaubensschritt ist: Höre auf Gott, übergib ihm alles und vertraue ihm, lass den Heiligen Geist wirken. Und er macht es.“
„Pfingstspiel“, Sonntag, 18. 10.,
17:00 Uhr, Pfarrkirche Zum Heiligen Geist, Herbststraße 82, 1160 Wien. Freie Spende.