Teufl und Heiland vereint

Anekdoten
Ausgabe Nr. 44
  • Heiter bis heilig
Autor:
Portrait Franz Teufl
Pater Franz Teufl, war nicht nur für seinen Namen, sondern auch für seinen Humor bekannt. ©C.Stadler/Bwag

Der Salesianer Don Boscos, Pater Franz Teufl, war nicht nur für seinen Namen, sondern auch für seinen Humor bekannt. Wortspiele über seinen Nachnamen brachten ihn oft zum Schmunzeln – und sogar mitten in der Predigt sorgte er für herzhaftes Lachen.

Ein beliebter Salesianer Don Boscos war Pater Franz Teufl. Sein Nachname gab immer wieder Anlass zu Wortspielen, und er spielte selbst gern damit. 

Werbung

Ein Prediger mit Humor

Er galt als Volksprediger und meinte einmal, dass sein Namensgeber wohl wenig Freude mit ihm hätte. In seiner Heimat Steinakirchen am Forst im südlichen Niederösterreich gab es natürlich etliche Menschen mit demselben Nachnamen.

Teufl macht Platz für den Heiland

Einmal feierte Pater Teufl also Gottesdienst. Am Ende einer Sitzbank saß ein Herr, der ebenfalls Teufl hieß. Während der Predigt schlich ein Mann herein und wollte sich neben ihn setzen. Er stammte von einem Bauernhof, der den Hausnamen „Heiland“ hatte. Der Priester erkannte die Lage, unterbrach seine Predigt und rief: „Teufl, ruck nach, dass der Heiland auch Platz hat!“

©Domverlag

Buchtipp

Beten, Herr Pfarrer! – Anekdoten zwischen Alltag und Altar.

 

Von Bernadette Spitzer

 

176 Seiten, ISBN: 978-3-85351-332-3, EUR 27,00  

Autor:
  • Bernadette Spitzer
Werbung

Neueste Beiträge

| Spiritualität
Medjugorje „Seher“ im Interview

Mehr als 4.000 Gläubige kamen am 14. Oktober zum Medjugorje-Friedensgebet „Message for You“ in den Wiener Stephansdom. Als Gast sprach Ivan Dragicevic, einer der sechs „Seher“, die seit 1981 im bosnisch-herzegowinischen Wallfahrtsort von Erscheinungen der Gottesmutter berichten. Im Interview mit Kathpress schildert der 61-Jährige, wie er die Erscheinungen nach eigenen Angaben erlebt.

| Wien und Niederösterreich
Allerheiligen

Am 1. November feiert die katholische Kirche das Fest Allerheiligen. Von Stephanus und Florian bis zu Birgitta und Johannes Nepomuk: In allen 23 Wiener Bezirken erinnern Straßen, Plätze und sogar Bezirksnamen an Heilige und ihre Verehrung.

| Heiligenschein
Widerstand im Ordenskleid

Wöchentliche Heilige, vorgestellt von Bernadette Spitzer.