Ewige Gelübde bei den Steyler Missionaren

Nach 13 Jahren erstmals wieder
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Br. Emanuel Huemer SVD
Br. Emanuel Huemer SVD legte bei einem Festgottesdienst in St. Gabriel die Ewigen Gelübde 1 Br. Emanuel Huemer SVD legt vor Provinzial P. Christian Stranz SVD ab. ©SVD

Br. Emanuel Huemer wird künftig im Orden Themen wie Klimagerechtigkeit und Schöpfungsspiritualität vorantreiben.

Die Steyler Missionare von Maria Enzersdorf haben dieser Tage Grund zur Freude gehabt:  Br. Emanuel Huemer (38) legte am Fest der Erzengel Gabriel, Michael und Raphael bei einem Festgottesdienst in St. Gabriel die Ewigen Gelübde ab. Huemer ist damit der erste Steyler Missionar in der Mitteleuropäischen Provinz seit 13 Jahren, der sich dauerhaft an die "Gesellschaft des Göttlichen Wortes" (Societas Verbi Divini - SVD) bindet, teilte die Ordensgemeinschaft am Montag mit. Seit 18 Jahren ist er der erste Steyler in Österreich, der seine Berufung nicht als Priester, sondern als Brudermissionar leben möchte.

Der gebürtige Oberösterreicher legte die Ewigen Gelübde vor Provinzial P. Christian Stranz ab. Damit versprach er lebenslangen Dienst als Steyler Missionar sowie ein Engagement im Sinne des Evangeliums und der Würde der Menschen. Huemer selbst will sich für "Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung" einsetzen - eine Trias, die schon in den 1980er-Jahren den "Konziliarer Prozess" der christlichen Kirchen prägte. Auf Wunsch der Ordensleitung soll Huemer das Engagement der Steyler Missionare bei Themen wie Klimagerechtigkeit und Schöpfungsspiritualität vorantreiben.

Aufgewachsen in Pfarrkirchen und Enns, verbrachte er nach seiner Ausbildung zum Kindergartenpädagogen ein Jahr als Auslandszivildiener in Tijuana im Norden Mexikos. Der Sozialeinsatz in der Grenzstadt zu den USA, in der viele geflüchtete Menschen stranden, habe ihn nachhaltig geprägt. Seine Ordensausbildung führte Huemer 2019 erneut nach Mexiko, wo er in einer Migrantenherberge der Steyler Missionare in Salto de Agua sowie in der Indigenen-Pastoral tätig war.

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