Wer sind die acht Neupriester?

Priesterweihe im Stephansdom
Ausgabe Nr. 24
  • Wien und Niederösterreich
Autor:
Neupriester 2023
Laut dem 2. Vatikanischen Konzil ist die Eucharistie Quell und Höhepunkt der Evangelisierung. Jeder der Weihekandidaten sagt: „Ich bin bereit!“ ©kathbild.at/Rupprecht

Durch Handauflegung und Gebet wird Kardinal Christoph Schönborn am 17. Juni im Stephansdom acht Männer zu Priestern weihen: vier aus dem Wiener Priesterseminar, drei aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater und einen Ordensmann von den „Brüdern Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens“.

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Live-Übertragung der Priesterweihe: 17. Juni, 9:30 Uhr

Christoph Dippl

Geboren: 7. August 1968 in Vilshofen (Niederbayern)
Diakonatsjahr: Wiener Neustadt
Ausbildung: Elektroniker, Fachtheologie
Lieblingsbibelstelle: „Du hast Worte des ewigen Lebens.“  (Johannes 6,68) 
Lieblingsheiliger: hl. Franz von Assisi
Hobbys: Motorrad fahren, wandern
Lieblingsspeise: Apfelstrudel
Lieblingsbuch: Teresa von Avila, „Weg der Vollkommenheit“
Lieblingsmusik:  Johann Sebastian Bach


Primiz: 
Am 18. Juni um 11:00 Uhr in Wiener Neustadt, Dom

Fernando Jose Heredia Guedez

Geboren:  25. Mai 1989 in Puerto Cabello  (Venezuela)
Diakonatsjahr: St. Benedikt am Leberberg (Wien 11)
Ausbildung: Studium der Theologie
Lieblingsbibelstelle: „Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Johannes 20,29) 
Lieblingsheilige: hl. Thérèse von Lisieux und  Alfons Maria von Liguori
Hobbys: lesen
Lieblingsspeise:  Asado Negro (Rinderschmorgericht) und Arepas (Maisfladen)
Lieblingsbuch:  Alfons Maria von Liguori, „Die Übung der Liebe zu Christus“
Lieblingsmusik: Balladen und Popmusik


Primiz: 
18. Juni um 10:00 Uhr, Pfarre St. Benedikt am Leberberg (Wien 11)
 

Francisco Jose Frias Meza

Geboren: 14. Februar 1991 in Barinas (Venezuela)
Diakonatsjahr: Döbling-St. Paul (Wien 19)
Ausbildung: Hilfskraft in einer Apotheke; sechs Semester Lehramt Mathematik, Studium der Theologie
Lieblingsbibelstelle: das Wort des Auferstandenen an Petrus (Johannes 21,15-19) 
Lieblingsheiliger: hl. Franz von Assisi
Hobbys: Kino, kochen, schwimmen, Musik hören und tanzen.
Lieblingsspeise: Pabellón criollo („Flagge der Criollo“ – venezolanisches Nationalgericht)
Lieblingsbuch: Thérèse von Lisieux, „Geschichte einer Seele“
Lieblingsmusik: lateinamerikanische Musik


Primiz: 
18. Juni um 10:00 Uhr, Pfarre Döbling-St. Paul
 

Franz Vala

Geboren: 2. Jänner 1980 in Krems/Donau
Diakonatsjahr: ehrenamtlicher Diakon seit 2007 in der Pfarre Feuersbrunn
Ausbildung: Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Katholischen Theologie (als Wahlfach) an der Uni Wien; Studium der Katholischen Religionspädagogik an der KPH Strebersdorf
Lieblingsbibelstelle: „Sei den Gläubigen ein Vorbild“ (1 Timotheus 4,12b) 
Lieblingsheilige: hl. Gregor von Nazianz, hl. Johannes vom Kreuz
Hobbys: lesen, Transkription handschriftlicher Quellen, Musiktheater
Lieblingsspeise: Sushi und Miesmuscheln
Lieblingsbuch: Sören Kierkegaard: „Entweder – Oder“
Lieblingsmusik: Musicals und Filmsoundtracks
 

Primiz: 
24. Juni um 17:00 Uhr, Pfarre Feuersbrunn
 

Gaheris Diaz Betancourt

Geboren: 2. Dezember 1980 in Mexiko-Stadt
Diakonatsjahr: Maria Namen (Wien 16)
Ausbildung: Studium der Theologie
Lieblingsbibelstelle: Das Wort des Auferstandenen an Petrus (Johannes 21,15–19) 
Lieblingsheiliger: hl. Justin
Hobbys: kochen und Musik hören
Lieblingsspeise: alles, was vom Grill kommt
Lieblingsbuch: „Der Idiot“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Lieblingsmusik: Rock, Pop
 

Primiz: 
18. Juni um 10:30 Uhr, Pfarre Maria Namen (Wien 16)

Korbinian Parzinger

Geboren: 9. Juli 1990 in Bad Reichenhall, (Deutschland)
Diakonatsjahr: Rossau (Wien 9)
Ausbildung: Feinwerkmechaniker; im Rahmen der Priesterausbildung für die Erzdiözese Wien und die Gemeinschaft Emmanuel: Theologiestudium in Wien und Paris
Lieblingsbibelstelle: „Christus hat die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben, um sie zu heiligen“ (Epheser 5,25) 
Lieblingsheiliger: sel. Pier Giorgio Frassati
Hobbys: bergsteigen, Skitouren, Volleyball
Lieblingsspeise: im Himmel nur Obst und Salat
Lieblingsbuch: Thérèse von Lisieux, „Geschichte einer Seele“
Lieblingsmusik: Lobpreis
 

Primiz: 
18. Juni um 10:00 Uhr, Pfarre Rossau (Wien 9)
 

Br. Markus Maria Möslang Sam. FLUHM

geboren: 20. September 1993 in Karlsruhe (Deutschland)
Diakonatsjahr: Retz
Ausbildung: Studium der Theologie
Lieblingsbibelstelle: „Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,36) 
Lieblingsheilige: hl. Maria
Hobbys: Klavier spielen
Lieblingsspeise: Scheiterhaufen
Lieblingsbuch: Johannesevangelium
Lieblingsmusik: die, die Gott die Ehre gibt; Soundtrack von „Prince of Egypt“ (DreamWorks) 


Primiz: 
18. Juni um 10:30 Uhr, Klosterkirche Retz

Michael Semmelmeyer

Geboren: 23. April 1995, aufgewachsen in Schöngrabern
Diakonatsjahr: Pfarrverband „Tor zur Buckligen Welt“
Ausbildung: HTBL Maschinenbau; 2,5 Jahre Technischer Zeichner bei einem Installateur in Stockerau, nebenbei Theologiestudium in Wien. 
Lieblingsbibelstelle: „Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: ,Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.‘“ (Lukas 19,5) 
Lieblingsheiliger: Don Bosco
Hobbys: garteln, Berge
Lieblingsspeise: Sushi
Lieblingsbuch: das, was mich gerade packt.
Lieblingsmusik: Outbreakband


Primiz: 
18. Juni um 10:00 Uhr, Pfarre Schöngrabern

„Nicht in verschiedenen Dingen verzetteln“

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962 bis 1965) bringt den Dienst und das Leben der Priester in dem Dokument „Presbyterorum ordinis“, verabschiedet 1965, so auf den Punkt: Sie, die Priester, haben „als Erstes die Pflicht, das Evangelium Gottes allen zu verkünden“. Und sie stehen im Auftrag des Bischofs der Feier der Eucharistie, des Zentrums der Gemeinde der Gläubigen, vor. Laut diesem Dekret ist die Eucharistie „Quell und Höhepunkt der ganzen Evangelisierung“. Die Priester sind auch „Erzieher im Glauben“. Sie sollen „das Volk Gottes leiten und weiden“ und bereit sein, „neue pastorale Wege zu beschreiten“. Das Konzil warnt davor, dass die Priester sich „in verschiedenen Dingen verzetteln“. Daher sollen sie immer „prüfen, was der Wille Gottes ist“. Und das Konzil erinnert an den Aspekt der priesterlichen Verbundenheit mit dem Bischof und den Mitbrüdern: „Die Hirtenliebe erfordert also, dass die Presbyter (Priester), um nicht ins Leere zu laufen, stets im Band der Gemeinschaft mit den Bischöfen und mit den anderen Brüdern im Priestertum arbeiten.“ 

Autor:
  • Stefan Kronthaler
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