Als Vater gefordert: Wenn der Sohn fragt © kathbild.at_rupprecht

In unserer Väter-Serie: Mag. Elmar Walter, über seinen ältesten Sohn Elias (7 Jahre).

© privat
Elmar und Elias Walter.

”Woran habt ihr bei mir als Baby erkannt, dass ich katholisch bin?“ –

Kinder fragen. Oft, gern, viel. Manchmal sind die Fragen passend. Manchmal erscheinen sie uns unpassend. Manchmal machen sie uns sprachlos. Manchmal sind sie uns lästig. Manchmal erheitern sie. Manchmal machen sie uns nachdenklich. Manche Fragen mögen wir. Manche nerven uns. Manche sind einfach wunderbar.

Das Wunderbarste aber ist das Fragen an sich: Es zeigt die Neugier. Es offenbart das Staunen. Mein ältester Sohn Elias ist ein Fragender. Er liebt es, uns mit Fragen zu überraschen und zu verblüffen. Auch wenn ich nicht auf alle Fragen Antworten geben kann, bin ich dankbar für die Fragen. Es erspart mir, Antworten auf nie gestellte Fragen geben zu müssen.

Natürlich mussten wir ihm antworten, dass wir an nichts erkannt haben, dass er katholisch ist. Aber im Moment ist er sehr zufrieden, dass er es ist. Denn erstens hat er den Papst getroffen (eigentlich war es unser Erzbischof, Kardinal Schönborn, aber diesen feinen Unterschied hatte er damals nicht erkannt. Obwohl: Er heißt Elias – und man kann nie wissen …), zweitens liebt er Mariazell und drittens ist sein bester Freund auch katholisch. Glaube verbindet eben.

Gott erhalte Elias seine Fragen. Und mir auch.
    Elmar Walter

Was Elias, 7, sagt

”Fragen sind mir wichtig, damit ich einmal viel weiß. Ich frage gerne, weil es mir Spaß macht. Manchmal frage ich wichtige Sachen.
Manchmal stelle ich Fragen über Tiere.
Manchmal frage ich, wie es weiter geht.“
    Elias Walter





Mag. Elmar Walter,
Jahrgang 1967, ist Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Erhalter kirchlicher Kindertagesheime in der Erzdiözese Wien (www.kindergartenwerk.at).

Er ist verheiratet mit DSA Christine Walter-Steininger und hat drei Kinder:
Elias, 7 Jahre,
Lea 4 Jahre und
Jakob 2 Jahre.

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