| Als Vater gefordert: Jedem das Seine | ||
| Paul Hefelle über die Versuchung, die eigenen Sehnsüchte auf die Kinder zu übertragen. | ||
”Ballstar wird mein 6-Jähriger Constantin keiner werden. Gestört hätte mich
eine derartige Karriere freilich nicht – das musste ich mir selbst mit
schlechtem Gewissen eingestehen. Von wegen Väter, die ihre Kindheitsträume
nicht ganz verwirklichen können und die eigenen Sehnsüchte auf ihre Kinder
übertragen. Jeder kennt das: Der überehrgeizige Vater, der den Sohn mit
sanftem Druck zum Ausüben der jeweiligen Sportart drängt, ganz egal ob
dieser Lust und Interesse daran hat. Soweit ist es bei uns Gott Lob nicht
gekommen. Obwohl ich das komplette Desinteresse meines Sohnes Constantin an
dieser Sportart anfänglich nicht verstehen wollte: Damals, als er drei, vier
Jahre alt war. 01.01.2009 |
Kurz notiert
Stille statt Internet |
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Papst Benedikt XVI. hat vor einer Reizüberflutung durch moderne Medien gewarnt und zu einer größeren Wertschätzung der Stille und des Schweigens aufgerufen. Der Mensch von heute werde insbesondere im Internet von „Antworten auf Fragen bombardiert, die er sich nie gestellt hat, und auf Bedürfnisse, die er nicht empfindet”, heißt es in der am 24. Jänner veröffentlichen päpstlichen Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel, den die Kirche am 20. Mai feiert. |



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