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„Es ist immer das Gleiche: Sehnsucht nach schönen Weihnachten, nach Harmonie
in der Familie, der Versuch, Weihnachten für die Kinder/Jugendlichen zu mehr
als einer Geschenkverteilaktion zu machen.
Davor: Kauf der Geschenke im letzten Augenblick, berufliche
Herausforderungen und
Treffen sonder Zahl, alles wird zum Termin. Auch bei den
Kindern/Jugendlichen: Schularbeiten bis knapp vor Ferienbeginn.
Weiters zu klären: Wer feiert heuer wann und mit wem?
Doch immer bleibt der innere Wunsch: Das Weihnachtsfest für die Kinder (und
einen selber) als Quelle des Glaubens und des Lebens zu gestalten ,
sinnvoll – voll Sinn – zu erleben.
Und wie mit der „Geschenkefrage“ umgehen? Viele „tolle“ Geschenke,
wie es die Gesellschaft fordert und einige Freunde leben, oder
Konsumverzicht, Konzentration auf das Wesentliche – das Geburtstagsfest von
Jesus? Es bleibt ein (guter) Kompromiss.
Verdichtet sich am 24. zu:
Essen kochen, Baum schmücken. Dann der Weihnachtsabend: „Klassisch“
gefeiert und wunderschön – trotz persönlicher Erschöpfung.
Ein Jugendlicher liest das Evangelium, wir singen mehr als nur ein Lied,
wir wissen um unsere gegenseitige Liebe trotz aller Grenzen. Die Mette schon
um zehn Uhr war, als die Kinder jünger waren, angenehm, jetzt gehört der
frühe Beginn gut integriert – dafür feiern wir die Christmette mit ganz
besonderen Menschen.
Die Mutter der Kinder kam bisher meistens auch, eine gemeinsame Feier, ein
besonderer Moment.
Weihnachten immer das Gleiche? Nein, ich entdecke trotz und wegen der
Rituale jedes Jahr neu die Freude zu Weihnachten, ein vorbehaltloses
Angenommensein und: Heuer wird erstmals mit neuer Partnerin in der
Patchwork-Großfamilie gefeiert.“
Alfred Trendl
Alfred Trendl
hat zwei Kinder mit 15 und 17 Jahren und ist geschieden.
Steuerberater in Wien, ehrenamtliche Arbeit für den Katholischen
Familienverband
(Infos: www.familienverband.at) und
Väterkarenz-Consulting (Infos: www.vaeterkarenz.at).
Diesen Bericht lesen Sie auf Seite 15 der aktuellen Ausgabe von "Der
Sonntag" Nr. Nr. 50 vom 14. 12. 2008 (erhältlich in Ihrer
Kirche).
12.12.2008 |