| „Priester-Vorbilder" 30: Das „Herz am rechten Fleck" | ||||
Priester, die Dechant Msgr. Dr. Norbert Rodt (Pfarre Gersthof, Wien 18) geprägt haben. |
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„Frau Kollegin“, so hat Joseph Gottinger, Kaplan in Baumgarten St. Anna, zugleich Fachlehrer für röm.-kath. Religion, meine Mutter in der Schule angesprochen: „Sie haben einen Sohn, der hat doch gerade Beine! Warum ist er nicht Ministrant?“ Das war mein erstes Berufungserlebnis! Ich bin damals elf Jahre alt gewesen – also gewissermaßen schon ein Spätberufener. In die Ministrantenschar bin ich hineingewachsen, habe die lateinischen Gebete auswendig und auch den Ministrantenkaplan Johann Awecker schätzen gelernt – immerhin war er im Krieg STUKA-Flieger. Zwei unterschiedliche Priester, aber doch mit dem Herzen am rechten Fleck für uns Junge.
KR Johannes März, der Baumgartner Langzeitpfarrer, erschien mir anfangs ferne. Aber seine Predigten sind angekommen, seine Sorgen um die Gebäude war vorbildlich und sein pastoraler Stil vor dem Konzil schon nachkonziliar. Imponierend! Zwar klein an Gestalt – war er groß an Wirkung.
Schließlich hat dieser Priester mit enormem Arbeitswillen etliche von uns mit dem Stift Seckau und dort mit dem unvergessenen P. Laurentius Hora OSB bekannt gemacht. Exerzitien bei ihm, der Briefkontakt mit ihm und die Begegnungen während der Romreise haben mir ein geistlich nachhaltiges Fundament gelegt. Dass P. Laurentius meinen Wunsch, Primizprediger zu sein, erfüllt hat, werde ich ihm nie vergessen! Somit war ich unter Pfarrer März der siebente Primiziant; nach mir folgte noch ein achter. |
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Priester, die Dechant Msgr. Dr. Norbert Rodt (Pfarre Gersthof, Wien 18) geprägt haben.
