Ausgabe Nr. 35 - 31.08.2014
Kardinal Franz König - Erinnerungsbilder


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Im Geiste Don Boscos: Familie aus 30 Gruppen
© BDAIn Folge 16 unserer Movimenti-Serie präsentieren wir die ”Salesianischen Familie“. Dabei arbeiten Ordensleute und Laien im Geiste Don Boscos vor allem für die Jugend.

© Rupprecht
Jugendliche im Gespräch mit dem Provinzial der österreichischen Salesianer Don Boscos, P. Franz Wöss

Don Bosco kennen und schätzen, heißt auch, sein Werk und dessen Entfaltung seit den Anfängen in die ganze Welt hinein kennen und schätzen. Diese Bewegung von Ordensleuten und Laien, Männern und Frauen, die sich auf das Charisma Don Boscos beziehen, nennt sich ”Salesianische Familie“. Sie ist Teil der Kirche und, wie Papst Paul VI. 1975 betonte, ”überall da, wo die Kirche ist. Sie hat die Dimensionen der Kirche und leistet einen unschätzbaren Beitrag“.

Liebe & Überzeugung
Heute bilden 30 Gruppen die Salesianische Familie – darunter Ordensgemeinschaften, Säkularinstitute, kirchliche und bürgerliche Vereinigungen. Drei davon sind direkt von Don Bosco gegründet: die Salesianer, die Don Bosco Schwestern (Töchter Maria-Hilfe der Christen), die Salesianischen Mitarbeiter. Die anderen sind von Salesianern gegründet, eine von Kardinal Guarino, einem Nichtsalesianer.

Die Salesianische Familie ist entstanden durch den Eifer und die pastoralen Liebe Don Boscos zum Dienst an der Jugend und dem einfachen Volk. Folgende Überzeugungen liegen zu Grunde: 3 Das Wohl der bedürftigen Jugend braucht zahlreiche Arbeiter, die qualifiziert sind und sich in den verschiedenen Diensten ergänzen.

Diese Arbeiter müssen, um wirksam zu sein, vereint sein und das gleiche Ideal und die gleiche Arbeitsweise haben und zusammenarbeiten zur größten gegenseitigen Hilfeleistung. Jede Gruppe zeigt eine Dimension des reichen Charismas Don Boscos auf und erkennt – auch wenn sie ihre Eigenständigkeit bewahrt – als Zentrum der Einheit der Familie den Generalobern der Salesianer an, den Nachfolger Don Boscos, der auch die Treue zum ursprünglichen Charisma Don Boscos garantiert.

Wer dazugehört …
Die Kriterien der Zugehörigkeit zur Salesianischen Familie sind:
die salesianische Berufung: Wer sich anschließt, gibt Anwort auf eine besondere Berufung vom Hl. Geist.
die Teilnahme an der salesianischen Sendung zur Jugend, und zum einfachen Volk, direkt oder durch Unterstützung.
die Teilhabe am salesianischen Geist und erzieherisch-pastoralen Stil: Der salesianische Geist, der alle Gruppen unterweist und eint, findet sein originelles Vorbild im Lebensstil von Valdocco, wo Don Bosco arbeitete.
das Leben nach dem Evangelium, entsprechend dem salesianischen Geist, der jedem aufträgt, in seinem Stand zu leben, ob als Ordensmann oder Laie, in pastoraler Liebe und im Eifer für die Seelen.
das geschwisterliche Handeln im Familiengeist, ein Charaktermerkmal und unverzichtbar für jedes salesianische Werk.

Info und Kontakt

Don Bosco Haus
(Christiane Liebl)
St. Veitgasse 25, 1120 Wien
Tel: 01/878 39-0


E-Mail: chris.li@utanet.at
Internet: www.donbosco.at



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