Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Im Geist des hl. Franziskus
In Folge 22 unserer Movimenti-Serie präsentieren wir diesmal die kleine Laienbewegung der SSMA . Sie macht in franziskanischer Spiritualität das Evangelium Tag für Tag lebendig.

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Die SSMA sind eng mit den Schwestern von der Schmerzhaften Mutter verbunden.

Sie sind eine Gruppe franziskanisch orientierter Laien: Männer und Frauen, ledig oder verheiratet, jung und alt. Seit Oktober 1996 besteht diese Bewegung als ”Die Angegliederten der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“ (SSMA) – so der offizielle Name. Die Niederlassung der franziskanischen Schwestern (SSM) in Wien-Simmering ist auch Begegnungszentrum für die Laienbewegung. Die ”Angegliederten“ geben eine Entscheidungserklärung ab, in der sie unter anderem versprechen, ”mit euch Schwestern im Vertrauen auf die Liebe Gottes, mit Franziskus als Bruder und Klara als Schwester in unserer Mitte, das Evangelium Tag für Tag lebendig werden zu lassen“.

Den Alltag heiligen
Je nach Lebensstand und Lebenssituation engagieren sich die Mitglieder in einer Pfarre und in konkreten Diensten für Menschen, die Hilfe und Beistand brauchen – etwa im Hospizbereich und in der Begleitung alter sowie behinderter Menschen. Die Durchdringung des Alltags und des Berufslebens mit der franziskanischen Spiritualität ist für andere wiederum zur besonderen Berufung geworden. Austausch in Glaubens- und Lebensfragen, Weiterbildung und gemeinsame Tage der Stille und des Gebets sind ihnen ebenso wichtig.

Ursprünge und geistliche Wurzeln
Die angegliederten Laien erfahren vor allem die gemeinsamen Aktivitäten und den persönlichen Austausch mit der Schwesterngemeinschaft als große Bereicherung für die Herausforderungen ihres Alltags. Denn die Gruppe lebt aus der Spiritualität dieser ”Gemeinschaft des apostolischen Lebens“ der SSM. Die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter verbinden das aktive apostolische Leben franziskanischer Prägung mit der kontemlativen Lebensweise aus karmelitischer Tradition. Gründerin war die 1844 in Deutschland geborene Franziska (Amalia) Streitl. Mit 21 Jahren schloss sie sich gegen den Willen ihrer Eltern den Franziskanerinnen von Maria Stern an.

Doch die Sehnsucht nach Zurückgezogenheit und Kontemplation führte sie nach 15 Jahren Ordensleben bei den Franziskanerinnen von Maria Stern zur Entscheidung, in ein karmelitisches Kloster in Würzburg einzutreten. Dort gelangte sie zur Einsicht, dass es ihr Auftrag sei, eine neue Gemeinschaft zu gründen, die das Leben der Kontemplation mit dem aktiven Leben des Apostolats vereinigte. 1883 fuhr sie nach Rom und gründete dort die Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter. Durch die Gründung der Gruppe der Angegliederten haben nun auch Laien Anteil an Spiritualität und Leben der Schwesterngemeinschaft.

Info und Kontakt

Sr. Annemarie Holzer
Simmeringer Hauptstraße 175
1110 Wien
Tel: 01/769 69 33 (Fax: -48)

E-Mail: ssm-vienna2@aon.at
Internet: www.ssm-austria.at

11.09.2005

Kurz notiert

22 neue Kardinäle

Papst Benedikt XVI. wird am 18. Februar 22 neue Kardinäle ernennen – darunter den erst seit vergangenem Sommer amtierenden Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki und den 83-jährigen deutschen Jesuitenpater Karl Josef Becker, einen langjährigen Berater der Glaubenskongregation.

Mit dem vierten Konsistorium seines Pontifikats bringt Benedikt XVI. den „Senat” der katholischen Kirche auf ein Allzeit-Hoch von 224.