| Kleines Kirchen-ABC: Quatember |
| von lat. Quattuor tempora, ”vier Zeiten“. Die ”Bitt- und Quatembertage“ sollen der Erneuerung der Gemeinden und der Umkehr und Erneuerung des Einzelnen dienen. |
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Quatember von lat. Quattuor tempora, ”vier Zeiten“.
Eine durchgängige Thematik in allen vier Quatemberwochen sind die geistlichen Berufe, für die jeweils zumindest in einem Gottesdienst gebetet werden soll. Innerhalb der Quatemberwoche kann die Feier auf einen Tag konzentriert werden. – Die Quatemberwochen sind eine alte kirchliche Tradition. In vier Wochen um den Beginn der Jahreszeiten wurden jeweils drei Tage durch Fasten hervorgehoben. Der nicht restlos gekärte Ursprung liegt in Rom und kann bis ins 3. Jh. zurückverfolgt werden. Spätestens zu Zeiten von Papst Leo I. († 461) waren die Quatembertage in Rom fest etabliert. Ein Zusammenhang mit römischen Aussaat- und Ernteterminen wird vermutet; die Quatembertage könnten eine christliche Reaktion auf heidnische Erntefeste gewesen sein. 16.01.2009 |

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