| Dem Islam begegnen Folge 13 (Ende): Dialog – ein Traumgebilde? | |
| Über Ideal und Wirklichkeit, Hemmnisse und Chancen des Dialogs zwischen Christen und Muslimen: Pfarrer Rupprecht zum Abschluss der Islam-Serie. | |
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Die Serie „Dem Islam begegnen“ hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Gott sei Dank, möchte ich sagen; es geht schließlich um die Begegnung mit einer Religion, der ein Großteil unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund angehört. Nachdem zwei Drittel der Muslime in Österreich türkischer Abstammung sind, habe ich vor allem diese Muslime angesprochen, den Islam so darzustellen, wie sie ihn selbst verstehen und wie sie ihn leben möchten. Bei der Vorbereitung der Serie lief im Hintergrund ein reges Dialoggeschehen, das die einzelnen Folgen nur indirekt widerspiegelten: Mit jeder Autorin, jedem Autor setzte ich mich über das Verhältnis von Ideal und Wirklichkeit auseinander, wir diskutierten über die Ursachen dieses Missverhältnisses, wir besprachen die gegenseitigen Vorwürfe von Christen und Muslimen. Den anderen ernstnehmen
Der Dialog ist – um ein Bild zu gebrauchen – das Gefäß, in dem die Begegnung zwischen Menschen und Ideen stattfindet. Das Vertrauen und das Ernstnehmen für die Begegnung ist wie das Wasser, das in diesem Gefäß enthalten ist und ohne das es kein Wachstum geben kann. Die Basis ist Vertrauen
Erst wenn eine gemeinsame Gesprächsbasis aufgebaut ist, kann ernsthaft miteinander gesprochen werden. Wo das gegenseitige Ernstnehmen fehlt, führt die Diskussion immer in Vorwürfe und gegenseitige Anklagen.
Ein Traumgebilde? Das messianische Reich, das uns Christen verheißen ist, spricht vom Traum, bei dem „der Wolf beim Lamm ruht, der Panther beim Böcklein, der Löwe Stroh frisst und das Kind am Schlupfloch der Natter spielt“ (Jes 11). Infos und KontaktKontaktstelle für christlich-islamische Begegnung in der Erzdiözese
Wien: 06.07.2007 |


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