Woche für das Leben © BilderBox

„Der Sonntag” bringt den Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe zur „Woche für das Leben 2010” im vollen Wortlaut.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus!

© BilderBox
Die österreichischen Bischöfe wollen Mut zu Kindern machen.

Wer mit wachen Augen die gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land beobachtet, wird an zwei großen Themenkreisen nicht vorbeikommen, in welchen sich – gleichsam wie in Brennpunkten – viele Probleme wie auch Chancen für unsere Gesellschaft konzentrieren.
Die Rede ist von der Haltung zur Familie und vom Ja zu Kindern. 

Sicher erinnern Sie sich noch an den 11. September 2001 – an diesen schrecklichen Tag, als Tausende von Menschen in den Trümmern des World-Trade-Centers in New York starben. Eine sehr bewegende Nachricht berührte damals die Herzen vieler. Sie erzählte Folgendes: Hunderte der in den oberen Stockwerken gefangenen Menschen hatten, so wie auch die Passagiere eines der gekaperten Flugzeuge, noch Zeit, per Handy ein letztes Mal ihre Angehörigen anzurufen.

Manche dieser Anrufe trafen nur auf den Anrufbeantworter und wurden aufgezeichnet. Wochen später wurden in einem Zeitungsartikel diese letzten Worte der Todgeweihten an ihre Familien veröffentlicht. Es waren meist sehr kurze Sätze: „Ich danke Dir”; „Ich liebe Dich”; „Ich werde nie aufhören, Euch zu lieben”; „Ich warte auf Euch, in einer besseren Welt; danke für alles”; „Verzeiht mir; ich habe Euch immer geliebt.” „Ihr seid mir das Wichtigste, was ich habe; ich liebe Euch!”

Wenn nur wenige Sekunden oder Minuten bleiben, dann sagt man nur das Wichtigste. Immer ging es um Liebe, um Versöhnung, um Dankbarkeit. Was zählte, war allein das, was sich gerade nicht zählen lässt: die Liebe.

Allen anders lautenden Nachrichten und Krisenzeichen zum Trotz wissen auch heute viele Menschen sehr genau, wo sie das Glück finden, nämlich in der Familie. Umfragen aus jüngster Zeit zeigen eindeutig, dass Familie weiterhin hoch im Kurs steht: bei Jung und Alt.

Fast 90 Prozent der Befragten nennen Familie als obersten Wert in ihrem Leben, wichtiger noch als Erfolg im Beruf. Jugendliche geben in ihrer großen Mehrheit ihre Eltern, vor allem die Mütter, als ihre wichtigsten Ratgeber an. Und mehr als 80 Prozent der jungen Menschen halten eine dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau und ein bis zwei eigene Kinder für die entscheidende Voraussetzung zu einem glücklichen Leben.

Wenn wir aber den Botschaften zahlreicher Medien Glauben schenken, dann erscheint das Ideal einer sogenannten traditionellen Familie mit Vater, Mutter und Kindern als ein geradezu unerreichbares Ziel. Fernsehen, Zeitungen und Internet erwecken oft den Eindruck, als stehe das Aussterben dieses Familientyps unmittelbar bevor. Das Gegenteil ist aber der Fall!

 Für die übergroße Mehrheit der Kinder in unserem Land ist dieser Traum Realität: Nahezu 75 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren wachsen noch immer bei ihren beiden leiblichen Eltern auf. Die Zahl der Kinder insgesamt ist allerdings sehr niedrig. Wie sich das auf die Kinder selbst, auf ihre Eltern und auf die Gesellschaft im Ganzen auswirkt, ist eine Frage, der wir nicht ausweichen dürfen.

Jedenfalls stehen das Gründen einer Familie und das Leben in einer Familie nicht in einer gesellschaftlichen Außenseiterposition. Das entspricht dem Wesen des Menschen und seiner freilich immer bedrohten Fähigkeit zur Liebe.

Vernunft und Herz sagen uns: Wer wirklich liebt und geliebt werden will, der denkt in langen Zeiträumen und in Ausschließlichkeit. Oder würde sich jemand wirklich geliebt fühlen, wenn Ehen auf 7 Jahre begrenzt würden, wie es eine deutsche Politikerin vor einiger Zeit vorschlug? Oder wenn eine „Nebenfrau” oder ein „Nebenmann” vorhanden ist?

Eine auf Ehe und Familie zielende Liebe will alles: Sie will den anderen ganz, ohne Vorbehalte, und sie will sich auch so angenommen wissen in lebenslanger, ausschließlicher Bindung. Kinder, die aus der Liebe ihrer Eltern hervorgehen und die Familie vollenden, brauchen genau das: die Geborgenheit durch Eltern, die sich füreinander entschieden haben, für immer und in Treue.

Forscher aus aller Welt, die sich heute verstärkt mit dem Bindungsverhalten und der Intelligenzentwicklung von Kleinkindern befassen, bestätigen das: Eine zärtliche Mutter, die Zeit für ihr Kind hat, und ein verlässlicher Vater, der für seine Familie da ist, sind durch keine noch so professionelle Betreuung zu ersetzen.

Wer will, dass seine Kinder psychisch gesund aufwachsen, wird dafür das Beste tun, wenn er Zeit und Liebe in das Gelingen einer guten Ehe investiert. Das ist keine Garantie – aber ein guter Anfang.  

Aber es ist schwierig

Wir alle wissen, dass verheiratet zu sein gerade heute nicht leicht ist. Es ist mit Opfern und Anstrengung verbunden. Ehepaare haben häufig den Eindruck, inmitten vieler, anscheinend glücklicher und erfolgreicher Singles alleine gegen einen Strom zu schwimmen.

Andere leiden unter dem Gefühl, weder dem Partner noch den Kindern, noch dem Beruf gerecht zu werden. Oft müssen Eltern mit ansehen, wie ihre jugendlichen Kinder Wege gehen, die Kummer und Angst machen. Zukunftsangst, Geldmangel, seelische und körperliche Überforderung legen sich wie Schatten über viele Familien. Viele Ehen werden geschieden. Zurück bleiben alleinerziehende Elternteile, meist Mütter – und oft Kinder.

Blickt man auf die Fülle der Probleme, von denen hier nur einige angedeutet werden konnten, dann verwundert es nicht, dass heute trotz des großen Wunsches danach fast ein Viertel der jungen Menschen vor dem Projekt Familie zurückschreckt. Das muss uns allen Sorgen bereiten. Kinder brauchen das schützende Dach treu zueinander stehender Eltern. Außerdem kann sich eine Liebe nicht völlig entfalten, wenn sie vor einer festen Bindung zurückschreckt.

Es ist ein Weg zum Glück, wenn man in die „Aktie Familie” investiert: in die Liebe zwischen Mann und Frau und in die Liebe zu den Kindern. Denn ihr Kurswert ist nach oben offen: „Denn Liebe ist das Einzige, was wächst, wenn man es verschwendet” (Ricarda Huch).

Liebe, wie Jesus sie uns vorgelebt hat, zeigt sich anders, reicher, als es uns Filme und Werbespots glauben machen wollen. Dort geht es ja oft nur um das „große Gefühl” und, dazu gehörig, um „guten Sex”.

Was der Mensch sich aber im Tiefsten wünscht, ist echtes Mensch-sein im Sinne Jesu, und das zeigt sich in langfristigen Werten: Vertrauen, Geborgenheit, Einfühlung, Verständnis, Treue. All dies ist ein tragfähiges Fundament des Lebens. Natürlich kommen solche großherzigen Regungen nicht immer von selber, müssen in den Anforderungen des Alltags eingeübt werden.

Viele Familien erleben und erleiden aber eine ganz andere Wirklichkeit. Trotz des Wünschens nach einem Gelingen zerbricht ein erschreckend großer Teil aller Beziehungen, müssen junge Paare, Eltern wie auch Kinder oft das Scheitern von Beziehungen, von Familie erleben und stehen schließlich vor einem Scherbenhaufen.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig; aber eine Rolle spielt sicher auch der Mangel an Vorbereitung auf das große Unternehmen Familie.

Mut zu Ehe und Kindern

© BilderBox
„Wer wirklich liebt und geliebt werden will, denkt in langen Zeiträumen und in Ausschließlichkeit.”

In allen unseren Diözesen wollen wir jungen Menschen helfen, nach einer angemessenen Phase des Kennenlernens im Vertrauen auf die Hilfe Gottes eine klare Entscheidung im Sinne von Ehe und Familie füreinander zu treffen.

Die Bemühungen um eine Verbesserung der Ehevorbereitung, die die Österreichische Bischofskonferenz 2007 beschlossen hat, sollen dazu beitragen, ebenso der Aufbau einer pfarrlichen – manchmal auch überpfarrlichen – Familienpastoral.

In diesem Brief soll aber insbesondere ein Anliegen im Vordergrund stehen: Es geht um den Mut zu mehr Kindern.

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.” Dieses Wort Jesu bezieht sich auf jeden Menschen. Familien, in denen die Liebe lebt, insbesondere solche mit vielen Kindern, haben es zwar nicht einfach, weil bei ihnen Verzichte und Einschränkungen unvermeidlich sind, aber die Entscheidung trägt auch reiche Frucht. Die Fülle des Lebens, von der Jesus spricht, ist in solchen Familien greifbar gegenwärtig.

Jeder weiß, wie stark prägend eine Familie sein kann. Das Entscheidendste für das Leben lernt man nicht in der Schule oder an der Universität, sondern in der Familie. Papst Johannes Paul II. hat gesagt, dass jedes Kind „ein Vorhaben Gottes” ist, und wenn Gott etwas vorhat, dann geizt er nicht.

Kein Wunder also, dass Kinder so voll Freude und Witz sind, Abenteuerlust haben, viele Talente besitzen, dass Freundlichkeit, Offenheit, Zärtlichkeit, Vertrauen und Zutrauen in ihnen stecken. Mit jedem Kind kommt neue Hoffnung in die Welt.

Als Bischöfe möchten wir Eltern ermutigen, zu Kindern JA zu sagen und sich der Familie zu widmen.

... aber wie viele Kinder sollen wir haben?

Das II. Vatikanische Konzil lehrt, dass Ehepaare über die Zahl ihrer Kinder selber eine verantwortliche Entscheidung treffen sollen. Sie haben eine große Verantwortung für ihre Kinder und für sich selbst, auch für die Gesellschaft und für die Kirche – und nicht zuletzt vor dem Angesicht Gottes. Das Konzil prägte den Ausdruck der „verantworteten Elternschaft”.

Die katholische Kirche lehnt Familienplanung keineswegs ab. Gott hat aber Mann und Frau Fruchtbarkeit geschenkt, und die Kirche hat die Aufgabe, sie dazu zur Großherzigkeit zu ermutigen. Wer offen ist für das Gottesgeschenk von Kindern, darf und soll in gemeinsamer Verantwortung bedenken, was möglich ist, und über die Zahl der Kinder und den Abstand zwischen den Geburten je nach den eigenen seelischen und materiellen Möglichkeiten entscheiden.

Doch sollten wir nicht vergessen: Auch die Art der Empfängnisregelung ist von Bedeutung. Nicht nur, was einen Verstoß gegen die Integrität des Lebens darstellt, ist zu vermeiden, auch Verhütung untergräbt die gegenseitige Hingabe der Eheleute und damit ihre Liebe.

Die Entscheidung für oder gegen ein Kind, mag es das erste oder jedes weitere sein, ist ein sehr wichtiger und folgenreicher Schritt. Es ist eine Entscheidung für oder gegen einen konkreten Menschen, dessen Fehlen oder Erscheinen nicht nur das Leben der Eltern und eventueller Geschwister, sondern auch das Leben der Gesellschaft beeinflusst.

Dass solche höchst individuelle Entscheidungen von Eltern auch gesellschaftliche Folgen haben, merken wir inzwischen daran, dass wir auch in Österreich unter einer kinderarmen Gesellschaft zu leiden beginnen, etwa im Hinblick auf die Zukunft unserer sozialen Sicherungssysteme. Das bedeutet, dass Eltern eine große Verantwortung haben für die eigene Familie, aber auch für das Gemeinwohl.

Was verantwortete Elternschaft konkret für das jeweilige Paar bedeutet, das können nur die beiden im gemeinsamen Gespräch klären: im Gespräch, das über die Jahre der Fruchtbarkeit andauern sollte und zu dem auch die Frage gehört: Was will Gott von uns? Er, der ein Freund des Lebens und der Fülle ist, lädt vermutlich manches Elternpaar zum einen oder anderen Kind stärker ein, als es sich selbst zutraut.

Bei der Begegnung mit größeren Familien fällt Besuchern oft spontan auf, dass ihnen nicht Lärm und Chaos begegnen, sondern viel Freude, Wärme und Leben. Oft werden Familien von einem unerwarteten Kind „überrascht” und erschrecken darüber.

Wer sich dafür entscheidet, dieses Kind als Geschenk Gottes zu akzeptieren, bezeugt oft später, wie sehr die ganze Familie gerade dadurch beschenkt wurde und wie kaum vorstellbar das Leben ohne die Einzigartigkeit gerade dieses Kindes geworden ist.

Jedes Kind ist ja eine eigene unverwechselbare Persönlichkeit mit einem ganz eigenen Reichtum an Gaben, den es in diese Welt bringt.

Leichter gesagt als getan

© BilderBox
Das „Unternehmen Familie” erfordert von allen Anstrengung und Opfer – aber es lohnt sich.

Als Bischöfe haben wir in Jahren und Jahrzehnten durch unzählige Begegnungen mit Eheleuten und Familien viel über deren Freuden und Sorgen erfahren. Wir wissen auch, dass eine größere Familie mehr Arbeit und Kosten mit sich bringt, aber im Ganzen wohl auch mehr Freude.

Sie kann sogar Entlastung mit sich bringen, für Eltern und Kinder: So ist es meist einfacher, die Kinder zu Liebe und Verantwortung, Rücksicht und Hilfsbereitschaft zu erziehen, wenn sie dies durch Geschwister auf natürliche Weise erleben und erlernen können. Auch können sich Eltern manchmal mehr Ruhe gönnen, wenn Geschwister miteinander spielen, als wenn ein Einzelkind sie ständig als alleinige Animatoren in Anspruch nimmt.

Und die Kinder? Die allermeisten empfinden es als wunderbar, mit Geschwistern aufzuwachsen; Geschwister sind leichter erreichbare Spielkameraden, sie sind geborene Verbündete bei Eltern-Kind-Problemen, und trotz des innerfamiliären Geschwisterstreits sind sie außerhalb meist verlässliche Bundesgenossen gegen Probleme von außen.

Es ist für Kinder auch sehr entlastend, nicht der alleinige Adressat elterlicher Aufmerksamkeit oder gar Ehrgeizes zu sein; und viele Jahre später werden sie es als großes Geschenk erleben, bei Krankheit und Tod der alten Eltern nicht allein an deren Betten stehen zu müssen, sondern Sorgen und Abschiedsschmerz mit Geschwistern teilen zu können.

Umgekehrt sind die Eltern im Alter glücklich, die Sorge um sie nicht nur einem Kind zumuten zu müssen.

Eine gelingende Familie ist allerdings nicht kostenlos zu haben. Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung sind die wichtigste Währung in der Familie. Das gilt insbesondere für ihre jüngsten Mitglieder.

Alle Mütter oder Väter müssen wirkliche Wahlfreiheit haben angesichts der Frage, ob sie ihre Säuglinge und Kleinkinder selbst oder außerhalb der Familie betreuen lassen wollen. Hier ist der Staat gefragt; Eltern, die sich für die familiäre Betreuung ihrer Kinder entscheiden, dürfen finanziell nicht schlechter gestellt werden, als diejenigen, die ihre Kinder betreuen lassen und daher erwerbstätig sein können.

Jede Familie hat das Recht, in dieser schwierigen Frage eigene Lösungen zu entwickeln. Der Staat darf erst dann eingreifen, wenn die Familie dabei mit ihren Aufgaben überfordert ist.

Aber alle Eltern sollten sich vor Augen halten, dass kleine Menschen, vor allem in den ersten drei Jahren, ganz besonders liebesbedürftig und verletzlich sind – und daher auf ein überschaubares, persönliches, liebevolles Umfeld angewiesen sind.

Deshalb sollten Eltern immer den Weg wählen, der für die Kleinsten in ihrem Bedürfnis nach verlässlicher, liebevoller Bindung das geringste Risiko birgt. Und das ist nach Möglichkeit noch immer das eigene Zuhause. Und sie können sicher sein: Die „Währung ZZZ” (Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung) bringt später reichen Ertrag durch unkomplizierte, leistungs- und liebesfähige Kinder, die morgen die Verantwortung für unsere Welt übernehmen können.

Im Gegenzug dazu sehen wir immer deutlicher, dass Kinder, die in ihrer frühen Kindheit zu wenig Liebe und Geborgenheit bekamen, eine lebenslange Hypothek mit sich schleppen, die manchmal nicht abzutragen ist.

Zum Schluss noch eine interessante Nachricht aus der Single-Stadt New York: In den Wochen und Monaten nach dem 11. September 2001 stieg die Zahl der Hochzeiten in und um die Stadt sprunghaft an. Der Schock von Nine Eleven hatte vielen den Satz aus der biblischen Schöpfungsgeschichte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt” (Gen 2,18) in Erinnerung gebracht.

Ausblick: Die „Woche für das Leben” 2010

© BilderBox
Die Kirche will sich jedes Jahr eine Woche besonders auf Familien konzentrieren.

Auf Grund der Dringlichkeit dieser Fragen will die Österreichische Bischofskonferenz, dass möglichst jedes Jahr in den einzelnen Diözesen eine „Woche für das Leben” gefeiert wird, um über diese Zusammenhänge intensiver nachzudenken.

Erstmals ist dafür die Woche Ende Mai/Anfang Juni 2010 vorgesehen. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen!

Es sollen Initiativen angeregt werden, die Dekanaten und Pfarren hilfreich sind. Besonders Familien mit Kindern sind zum Mittun eingeladen. Ob Ehepaare oder alleinerziehende Mütter und Väter, werdende Mütter, behinderte Kinder mit ihren Eltern oder Betreuern – lassen Sie sich stärken und bestärken in Ihrer Entscheidung für das Glück, in Ihrer Entscheidung für die Familie, in Ihrer Investition in die „Aktie” Familie, indem Sie sich an der „Woche für das Leben” in Ihren Diözesen beteiligen und den Termin dafür schon jetzt vormerken.

Wir brauchen Ihre tätige Hilfe, damit diese Initiative gelingt. Am Ende dieses Briefes wenden wir uns noch einmal an Sie, an alle Familien mit Kindern, an die Ehepaare wie die alleinerziehenden Elternteile, an die werdenden Mütter und Väter, die Eltern und die Betreuer von Kindern mit Behinderung und an alle, die sich eine glückliche Familie wünschen und vielleicht Angst vor dem Schritt in diese Lebensform empfinden: Haben Sie Mut!

Liebe, Familie, viele Kinder – das sind nicht veraltete Konzepte, sondern ganz aktuelle Antworten auf viele Fragen und Probleme unserer Zeit.

Diejenigen unter Ihnen, die darunter leiden, dass Gott ihnen keine Kinder schenkt, versichern wir unseres Gebets und unserer Solidarität und bitten zugleich um das Geschenk ihrer Zeit.

Helfen Sie uns, Familien in Not zu tragen. Helfen Sie uns, junge Paare zum großen Schritt in die Ehe und Familie zu ermutigen. Öffnen Sie die Türen für alle, die den Glauben an die Familie verloren haben.

Seien Sie durch Ihren oft harten und doch immer wieder freudigen Alltag ein lebendiges Zeugnis für Ehe und Familie.


Gott segne Sie!

Die Erzbischöfe und Bischöfe der
katholischen Kirche in Österreich


Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz

Dr. Christoph Kardinal SCHÖNBORN OP,
Dr. Alois KOTHGASSER SDB,
Dr. Egon KAPELLARI,
DDr. Klaus KÜNG,
Mag. Christian WERNER,
Dr. Paul IBY,
Dr. Alois SCHWARZ,
Dr. Ludwig SCHWARZ SDB
Dr. Manfred SCHEUER,
Dr. Elmar FISCHER,
Lic. Anselm van der LINDE O.Cist.,
Dr. Andreas LAUN OSFS, Mag.
Dr. Franz LACKNER OFM,
Mag. Dr. Franz SCHARL,
Dr. Anton LEICHTFRIED,
Dipl.-Ing. Mag. Stephan TURNOVSZKY

(red)

Drucken

Fenster schließen