Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Was ist ”Apg 2010?“
In der Erzdiözese begann mit der Verlesung des ”Kanzelworts“ von Kardinal Schönborn am 26. Oktober der diözesane Prozess ”Apostelgeschichte 2010“ . Ziel ist es, ”durch persönliches Zeugnis Menschen für Christus zu gewinnen“.

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”Apostelgeschichte“ hier und heute: Von 2008 bis 2010.

”Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apostelgeschichte 4,20). ”Wovon sind wir so erfüllt, dass wir unmöglich schweigen können?“ – diese Frage von Kardinal Christoph Schönborn ist gleichsam das Leitwort des diözesanen Prozesses ”Apostelgeschichte 2010“ (”Apg 2010“), der mit dem ”Hirtenbrief“ des Kardinal startete und mit der ”Missionswoche“ im  Mai 2010 einen Höhepunkt erfährt.  ”Apg 2010“ steht für ”Apostelgeschichte“ (jenen Teil der Bibel, in dem die Anfänge der Mission der Kirche beschrieben werden) und das Jahr 2010. Mit ”Apg 2010“ soll die Apostelgeschichte im ”Hier und Heute“ der Erzdiözese weitergeschrieben werden.

In seiner sehr persönlichen Antwort weist Kardinal Schönborn im ”Hirtenbrief“ daraufhin, dass für ihn die ”Freundschaft mit Jesus“ die ”Grundmelodie“ seines Lebens geworden sei. Mission sei für ihn immer die Einladung an andere, ”das Glück dieser Freundschaft mit Gott kennenzulernen“.

”Alle“ machen mit
Ein Ziel von ”Apg 2010“ ist es, ”dass alle Einrichtungen der Erzdiözese Wien ein für sie passendes Missionsprojekt im Mai 2010 durchführen“, erläutert Pastoralamtsleiter Michael Scharf. Wichtig ist ihm, dass ”alle“ mitmachen – von der Gefängnisseelsorge bis hin zur kleinsten Pfarre. Und vor allem: Dass das Missionsprojekt ”ein passendes“ ist. Da sei viel ”Kreativität und Hirnschmalz“ gefragt, ist Scharf überzeugt. Denn jede Pfarre und Einrichtung der Erzdiözese stehe vor einer spezifichen pastoralen Herausforderung. Konkret: Die Seelsorge im Krankenhaus etwa soll überlegen: ”Was ist gut und richtig für meine Kranken?“ Und jede Pfarre: ”Was ist bei uns vordringlich?“ Scharf: ”In der kleinen pastoralen Einheit soll im Mai 2010 Missionarisches geschehen...“

”Vier“ Schritte

Ein erster Schritt zur Hinführung auf das Thema von ”Apg 2010“ ist der ”Hirtenbrief“, und die Auseinandersetzung mit den Inhalten, betont Andrea Geiger, Gesamtkoordinatorin  von ”Apg 2010“. Dazu gebe es eine Menge Informationsveranstaltungen, besonders auch auf dekanatlicher Ebene. Ein Traumziel der Verantwortlichen: ”Dass die Pfarren über den Hirtenbrief reden und sich fragen: Was heißt das für unser Missionsprojekt?“, so Geiger. Ein zweiter Schritt ist die ”Diözesan-Wallfahrt“ – ”Mit Paulus in Rom“ vom 30. April bis 4. Mai 2009. Der gesamte missionarische Prozess ”Apg 2010“ müsse auch im Gebet getragen werden, unterstreicht Pastoralamtsleiter Scharf. Ein dritter Schritt sind die insgesamt drei ”Diözesanversammlungen“ (siehe Kasten). Scharf: ”Es gibt dabei ein Forum der Ideen, dazu Vorträge und Inputs. Es soll jeweils ein kreatives, betendes, austauschendes Zusammenkommen sein.“ Der vierte und letzte Schritt betrifft schließlich die ”Missionswoche“ im Mai 2010.

”Weg der Mission“

Die Erfahrungen der letzten Jahre in der Erzdiözese Wien – von der großen ”Wiener Stadtmission“ über den ”Weinviertler Pilgerweg“ bis zur ”Langen Nacht der Kirchen“ – hätten viele ermutigt, ”den Weg der Mission bei uns neu zu entdecken“, betont der Erzbischof: ”Mit dem Prozess ,Apostelgeschichte 2010‘ lade ich Sie alle ein, diesen begonnenen Weg gemeinsam diözesanweit zu gehen“. Die Zielsetzung von ”Apostelgeschichte 2010“ – Menschen für Christus gewinnen – bleibe  ein ”Dauerauftrag“ für die Kirche – und die Katholiken.   

Der Zeitrahmen

  •  2008 – Information und Auseinandersetzung:
”Hirtenbrief“.

  •  2009 – Auseinandersetzung-Vertiefung-Sammlung:

    30. April bis 4. Mai:  Diözesan-Wallfahrt –  ”Mit Paulus in Rom“.

    19. September: ”Paulus in Wien“.

    22. bis 24. Oktober: 1. Diözesanversammlung.

  • 2010 – Sammlung-Vertiefung-Sendung:

    11. bis 13. März:  2. Diözesanversammlung.

    13. bis 23. Mai: Novene.

    24. bis 30. Mai: Missionswoche in der Erzdiözese.

    14. bis 16. Oktober: 3. Diözesanversammlung.






Wo es den ”Hirtenbrief“ gibt

Er­hält­lich
ist der ”Hirtenbrief“ in den Pfarren der Erzdiözese oder im Büro von ”Apg 2010“, Spiegelgasse 3,
1010 Wien;
Tel: 01/51 552-3594,
Fax: 01/51 552-2555 oder
per E-Mail: apg2010 @edw.or.at oder
via In­ter­net unter: »www.apg2010.at«







Diesen Bericht von Stefan Kronthaler lesen Sie auf Seite I der aktuellen Ausgabe von "Der Sonntag" Nr.  45 vom 9. 11. 2008 (erhältlich in Ihrer Kirche).

07.11.2008

Kurz notiert

„Stolz, Christ zu sein”

Für Popsänger Justin Bieber wäre die Welt ohne Jesus Christus „ein verlorener Ort”: „Ich bin stolz, Christ zu sein”, sagte der 17-Jährige der deutschen Zeitung „Bild am Sonntag”.

Er bete jeden Tag, so der Sänger, der neuerdings eine Tätowierung mit dem Antlitz Jesu nach einem Rubens-Gemälde auf der linken Wade trägt. Auch vor jedem seiner Auftritte spreche er Gebete auf Englisch und Hebräisch.

Das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können”. Zu Hause in Kanada gehe er, meist mit seinem Vater, regelmäßig in den Gottesdienst.