Ausgabe Nr. 20 - 20.05.2012
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Das Leben verbessert
Mehr als 1 Million Menschen in Entwicklungsländern konnte Licht für die Welt im vergangenen Jahr helfen.

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Eine Gesundheitsversorgung wie in Österreich kennen sie nicht. „Licht für die Welt“ hilft.

„Wenn Sie das Leuchten im Gesicht einer jungen Mutter sehen, die ihr Kind zum allerersten Mal sieht – dann wissen Sie, warum die Arbeit von Licht für die Welt so wichtig ist.”

Chris Lohner, Botschafterin für „Licht für die Welt”, weiß, wovon sie spricht. Seit mehr als 10 Jahren ist sie für die karitative Einrichtung im Einsatz.

Mehr als 135.000 Kilometer hat sie in Afrika zurückgelegt und hat dabei viele Menschen und deren Schicksale persönlich kennen gelernt. Wie eben auch jenes dieser jungen Mutter, die aufgrund eines Grauen Stars auf beiden Augen erblindet war.

„Sie war, als ich sie kennenlernte, völlig verzweifelt; konnte ihre Tochter und sich selbst nicht mehr versorgen”, erzählt Chris Lohner: „Die Hilfe von Licht für die Welt machte eine Augenoperation möglich, durch die sie das Sehvermögen zurückerlangt hat. Ihren Gesichtsausdruck, als ihr die Augenbinde abgenommen und sie zum ersten Mal ihre Tochter sehen konnte, werde ich nie vergessen. Da bekommt man bei 40 Grad im Schatten eine Gänsehaut.”

Ausbildung vor Ort

Aber nicht nur bedürftigen Menschen einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu bieten, gehört zur Arbeit von Licht für die Welt.

Karl Rigal, Oberarzt am Wiener Hanusch-Krankenhaus und Vorstandsmitglied von „Licht für die Welt”, ist soeben von einem ehrenamtlichen Projekteinsatz in Burkina Faso zurückgekommen, bei dem die bisher umfassendste Weiterbildung für Augenärzte in Westafrika durchgeführt wurde.

„Selbst als Arzt nach Afrika zu fahren und zu operieren, ist die eine wichtige Sache”, sagt Karl Rigal, „ebenso wichtig ist es allerdings auch, die Ausbildung der vor Ort ansässigen Ärzte voranzutreiben. Denn die Ausbildung von Fachkräften ist die einzige Chance, vermeidbare Blindheit wirkungsvoll zu bekämpfen.”

12,3 Millionen

Möglich gemacht wird die Arbeit von „Licht für die Welt” zum großen Teil aus Spenden, aber auch durch öffentliche Projektförderungen, Stiftungen und Vermächtnisse.

12,3 Millionen Euro wurden 2011 für blinde und anders behinderte Menschen in Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt. Damit konnte „Licht für die Welt” 41.369 Augenlicht rettende Operationen am Grauen Star ermöglichen, 32.688 Kinder mit Behinderungen durch spezielle Rehabilitation fördern, auf die Hungerkrise am Horn von Afrika mit einem umfassenden Lebensmittelhilfeprogramm reagieren und zahlreiche Ärzte vor Ort ausbilden.

„Das oberste Prinzip von ,Licht für die Welt’ ist, dass die uns anvertrauten Spenden nachhaltig Wirkung zeigen”, sagt Rupert Roninger, Geschäftsführer von Licht für die Welt, „sie verbessern das tägliche Leben von tausenden Familien an jedem einzelnen Tag.”

(aha)

02.02.2012
So können Sie helfen

  • 30 Euro ermöglichen eine Operation des Grauen Stars;

  • mit 25 Euro pro Monat fördern Sie ein behindertes Kind

  • 10 Euro machen die  Verteilung von Vitamin-A-Kapseln an 10 Kinder möglich


Spendenkonto PSK 92.011.650,
BLZ 60.000,

IBAN AT80 6000 0000 9201 1650,
BIC OPSKATWW

Nähere Informationen unter www.lichtfuerdiewelt.at