| Kirche steigert effektive Hilfe | ||
| Die katholische Kirche in Österreich brachte im Vorjahr 84,3 Mio. Euro für Entwicklungszusammenarbeit auf und unterstützte damit 3.351 Projekte in 112 Ländern. | ||
Die Gesamtleistung an Entwicklungshilfe stieg somit leicht gegenüber dem Vorjahr: 2008 betrug das umgesetzte Volumen noch 84 Mio. Euro, mit denen 3.483 Projekte in hundert Ländern umgesetzt worden waren. Das geht aus dem Jahresbericht der „Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission” (KOO) hervor. Staat kürzte FördergelderDabei gelang es im Vorjahr, einen deutlichen Rückgang an öffentlichen Mitteln durch gesteigerte Eigenmittel auszugleichen. Die Fördergelder sanken von 16,4 Mio. Euro im Jahr 2008 auf 14,6 Mio. Euro im Vorjahr, wobei der Rückgang laut KOO am stärksten bei den staatlichen Mitteln war (2008: 9,9 Mio. Euro, 2009: 8,1 Mio. Euro). Hingegen betrugen die Eigenmittel 2008 noch 67,6 Mio. Euro und wurden im Vorjahr um 2,1 Prozent auf 69,7 Mio. Euro erhöht, hieß es. Bischof Ludwig Schwarz dankte in seiner Rolle als KOO-Vorsitzender Spendern, Unterstützern und Mitarbeitern: „Diese Mittel sind, wenn auch nicht ausreichend, doch in guten Händen, und damit bekommen jährlich Millionen benachteiligter Menschen eine dringend benötigte Hilfe in die Hand, damit sie ihr Überleben sichern können”, so der Bischof in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Laut dem Bericht wurde auch eine Task-Force „Effektivität” in der KOO geschaffen, die die Wirksamkeit der Arbeit der Einrichtung analysiert. Das Thema „Anwaltschaft” bestimmte auch im Vorjahr die Arbeit der KOO. Man habe sich 2009 auch dafür eingesetzt, dass die weltweite Klima- und Handelspolitik in Zukunft stärker aufeinander abgestimmt werde, heißt es im Jahresbericht. Mit „zunehmender Sorge” beobachteten die heimischen Bischöfe „die dramatische Zuspitzung der weltweiten Klimakrise”: Notwendig sei die Realisierung eines „sozial ausgewogenen und nachhaltigen” Post-Kyoto-Abkommens der UNO. (red) 09.09.2010 |
Kurz notiert
„Stolz, Christ zu sein” |
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Für Popsänger Justin Bieber wäre die Welt ohne Jesus Christus „ein verlorener Ort”: „Ich bin stolz, Christ zu sein”, sagte der 17-Jährige der deutschen Zeitung „Bild am Sonntag”. Er bete jeden Tag, so der Sänger, der neuerdings eine Tätowierung mit dem Antlitz Jesu nach einem Rubens-Gemälde auf der linken Wade trägt. Auch vor jedem seiner Auftritte spreche er Gebete auf Englisch und Hebräisch. Das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können”. Zu Hause in Kanada gehe er, meist mit seinem Vater, regelmäßig in den Gottesdienst. |



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