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Die örtliche Caritas verteilt zur Zeit an 23 Stützpunkten Lebensmittel in den schwerst betroffenen Küstenregionen Maule und Bio Bio, berichtet Caritas-Katastrophenleiterin Sabine Wartha.
Die Caritas arbeitet eng mit der Regierung und anderen Hilfsorganisationen zusammen. Lebensmittelhilfe sei derzeit besonders wichtig, weil die Versorgung zusammengebrochen sei und um Plünderungen zu verhindern.
Das Epizentrum des Erdbebens mit einer Stärke von 8,8 Grad auf der Richterskala lag nahe der Stadt Concepcion, in deren Umgebung vier SOS-Kinderdörfer liegen. Es habe dort „vereinzelt schwere Schäden” gegeben, „glücklicherweise aber keine Verletzten oder Toten. Kinder, Familien und Mitarbeiter sind wohlauf”, so SOS-Kinderdorf Österreich.
Auch „Jugend Eine Welt”, die entwicklungspolitische Initiative der Salesianer Don Boscos, bittet dringend um Spenden. Der Orden ist selbst betroffen, viele seiner Einrichtungen in Chile sind zerstört, darunter eine große Schule und ein Ausbildungszentrum mit ca. 1.600 Schülern, das die Salesianer seit 120 Jahren in der am stärksten betroffenen Stadt Concepcion südlich von Santiago betreiben.
(red)