Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Wenig Transparenz bei Sterbehilfe
Euthanasie-Kritiker in den Niederlanden fordern klare Zahlen zur aktiven Sterbehilfe.

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Sterbehilfe ist in den Niederlanden erlaubt – konkrete Zahlen gibt es aber nicht.

Die christliche Patientenvereinigung NPV hat die künftige Regierung der Niederlande aufgefordert zu untersuchen, wie viele Menschen durch legale Sterbehilfe ums Leben kommen.

In den Niederlanden dürfen Ärzte schwer kranken und leidenden Patienten auf deren Wunsch hin straffrei auch aktive Sterbehilfe leisten, wenn keine Aussicht auf Heilung besteht.

Im vergangenen Jahr haben Ärzte 2.636 Wünsche nach Lebensbeendigung und Hilfe zur Selbsttötung bei den regionalen Euthanasie-Kontrollkommissionen gemeldet. Diese Zahl
bedeutet einen Zuwachs von 13 Prozent gegenüber 2008. Damit hat sich eine seit 2006 bemerkte steigende Tendenz der Wünsche nach Sterbehilfe fortgesetzt.

Die Anzahl der durchgeführten Tötungen wurde bislang jedoch nicht bekannt.

(red)

19.08.2010

Kurz notiert

Stille statt Internet

Papst Benedikt XVI. hat vor einer Reizüberflutung durch moderne Medien gewarnt und zu einer größeren Wertschätzung der Stille und des Schweigens aufgerufen.

Der Mensch von heute werde insbesondere im Internet von „Antworten auf Fragen bombardiert, die er sich nie gestellt hat, und auf Bedürfnisse, die er nicht empfindet”, heißt es in der am 24. Jänner veröffentlichen päpstlichen Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel, den die Kirche am 20. Mai feiert.