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„Für viele Frauen ist eine Schwangerschaft mit einer Reihe von schwierigen Fragen, manchmal mit Problemen und Konflikten verbunden. Für viele ist es schwierig, eine Schwangerschaft einfach nur zu genießen und sich unbefangen auf ein Kind zu freuen”, sagt Martina Kronthaler, Generalsekretärin der „aktion leben österreich”.
Finanzielle Sorgen einerseits, ein enorm hoher Druck durch vorgeburtliche Untersuchungen (Pränataldiagnostik) andererseits seien unter anderem dafür die Gründe.
Vor allem Frauen in Konfliktsituationen bräuchten fundierte Informationen, auf deren Basis sie eine Entscheidung treffen können, so Martina Kronthaler. Andere Frauen wiederum benötigten finanzielle Unterstützung, „die wir dank großzügiger Spender auch bieten können”.
Die Generalsekretärin der „aktion leben österreich” bedauert, „dass Abbruchskliniken und Informationen über Abbrüche viel einfacher zu finden sind als Schwangerenberatungsstellen”. Es gebe viel zu wenig kontinuierliche Bewerbung von Beratungsstellen.
Eigene Beratungsstellen betreibt die „Aktion Leben” in Wien, Klagenfurt, St. Pölten, Salzburg, Schwarzach, Zell/See und Saalfelden. Mit insgesamt rund 1.400 Plakaten sollen diese von Mitte August bis Mitte September bekannter gemacht werden.
Betroffene „sollen wissen, wer ihnen helfen kann”, so Martina Kronthaler.
Nähere Informationen: www.aktionleben.at
(red)