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„Steuergerechtigkeit” wird einer der inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte der Katholischen Aktion in den nächsten Monaten.
Die Weichen dazu wurden bei der Frühjahrskonferenz der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) in Eisenstadt gestellt, die vergangenen Sonntag zu Ende ging: Unter der Ägide des KAÖ-Forums „Arbeit, Wirtschaft und Soziales” soll bis zur Folgekonferenz im Herbst eine Positionierung erarbeitet werden, die die bisherige Linie der offiziellen katholischen Laienorganisation – z.B. wurde eine höhere Besteuerung der Vermögen und deren Zuwächse und eine Entlastung des Faktors Arbeit gefordert – vertiefen und konkretisieren soll, heißt es in einer KAÖ-Aussendung.
Mit ihren gesellschaftspolitischen Forderungen ist die Katholische Aktion kontinuierlich in Kontakt mit den Parlamentsparteien. In regelmäßigen Intervallen finden Treffen zum Meinungsaustausch statt.
Um speziell junge Österreicherinnen und Österreicher zur gesellschaftspolitischen Teilhabe zu ermutigen, beschloss die KAÖ-Frühjahrskonferenz weiters die Durchführung des „Projekts Zivilcourage”. Angesichts bedenklicher, entsolidarisierender und polarisierender Entwicklungen in der Gesellschaft gelte es, die Jugend zu Widerständigkeit und politischer Mündigkeit zu ermuntern, hieß es seitens der Katholischen Aktion.
Besonders eingebunden in die Konkretisierung des Projekts, das mit einer Startveranstaltung im Parlament im Herbst beginnen soll, sind die Katholische Jugend (KJÖ) und der Katholische Akademikerverband, die Gliederungen der KAÖ sind.
„Die Katholische Aktion als großes Netzwerk mit Wirkungsmöglichkeiten auf allen Ebenen der Gesellschaft darf sich den Herausforderungen der heutigen Zeit nicht entziehen und nicht müde werden, immer wieder christliche Werte einzumahnen”, betonte KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt.
Die Katholische Aktion habe den Anspruch, als Laienorganisation gleichsam als „Kirche in der Gesellschaft” zu wirken.
(red)