| Ein Haus voll Leben | ||
| Schlaflose Nächte seit 18 Jahren und drei Liter Milch durchschnittlich pro Tag: Beglückend und anstrengend, kräfteraubend und reich beschenkt – zu Besuch bei der zehnköpfigen Familie Martic. | ||
Liebe und Disziplin, beides ist notwendig, um in einer Familie mit acht Kindern zwischen 18 Jahren und fünf Monaten gut miteinander auszukommen. Mehr Solidarität„Natürlich gibt es auch Tage, wo es wirklich schwer ist, wo man überhaupt nicht mehr weiß, was ist vorne und hinten”, meint Stipo. Doch das ist nicht die einzige Seite im Leben einer Großfamilie. Ein wahrer FreundUnterstützung bekommen sie von einem langjährigen Freund der Familie, dem 88-jährigen Pater Dragan Antunovic, der sie fast täglich besucht. Er, der selbst kroatische Wurzeln hat, blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück: Nach Studium und Arbeit in der Tschechoslowakei, Zwangsarbeit im Bergwerk, Flucht vor dem kommunistischen Geheimdienst und einem Aufenthalt in Rom gelangte er 1968 nach Österreich, wo er seither als Priester wirkt. Konkrete HilfeStipo Martic, der viel zum Thema Familie liest, macht sich Gedanken, wie man ein familienfreundlicheres Klima in der Gesellschaft schaffen könnte. „Wie unterstützen wir Menschen, die vielleicht auch gerne mehr Kinder haben möchten, wie können wir Anreize schaffen, die Ehepaare ermutigen, auch ungewöhnliche Wege zu gehen? Unterstützen wir doch die Familien, die sich für mehrere Kinder entscheiden, ganz konkret”, wünscht sich der achtfache Familienvater mehr Anerkennung für Großfamilien. Das Abend-GebetAuch in einer Großfamilie ist es nicht selbstverständlich, dass die Kinder gerne teilen, diese Einstellung muss eingeübt werden. Den Tag beschließt das gemeinsame Gebet. (red) 11.03.2010 |
Kurz notiert
„Stolz, Christ zu sein” |
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Für Popsänger Justin Bieber wäre die Welt ohne Jesus Christus „ein verlorener Ort”: „Ich bin stolz, Christ zu sein”, sagte der 17-Jährige der deutschen Zeitung „Bild am Sonntag”. Er bete jeden Tag, so der Sänger, der neuerdings eine Tätowierung mit dem Antlitz Jesu nach einem Rubens-Gemälde auf der linken Wade trägt. Auch vor jedem seiner Auftritte spreche er Gebete auf Englisch und Hebräisch. Das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können”. Zu Hause in Kanada gehe er, meist mit seinem Vater, regelmäßig in den Gottesdienst. |



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