Max Weiler: 100. Geburtstag © Privat

Am 27. August hätte der 2001 verstorbene Tiroler Maler Max Weiler seinen 100. Geburtstag gefeiert. Er gilt heute als einer der bedeutenden öster­reichi­scher Künstler der Mo­derne.

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1986 entstand das moderne Auferstehungsbild „Ostern”.

Als Künstler wie als Mensch war Max Weiler Zeit seines Lebens ein souveräner Außenseiter. Erst Provokateur im „heiligen Land Tirol”, dann Akademieprofes­sor in Wien, schließlich ab­strakter Natur­maler. Und in den letzten Jahrzehnten, bereits be­tagt, mit Aus­stel­lungen präsent, die zahlenmäßig jene seiner jüngeren Kollegen weit übertrafen.

Max Weiler wurde am 27. Au­gust 1910 in Absam bei Hall in Tirol geboren. Als junger „Provinzler” versuchte er unter dem Einfluß der Jugendbewegung „Neu­land” eine Erneuerung von Kunst und Leben auf der Basis franziskanischer Frömmigkeit.

Er wurde an der Akademie der Bildenden Künste in Wien aufgenommen. Von hier aus startete er seine einzigartige Karriere, die ihn schließlich, mehr als 30 Jahre später, als Professor an den Ausgangspunkt zurückführte.

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Prof. Max Weiler war bis ins hohe Alter als Künstler aktiv.

Noch mit 85 Jahren hat Max Weiler täglich sechs Stunden im Atelier gearbeitet. „Ich möchte Natur noch besser in Farbe umsetzen.” Die Künstler der chinesischen Sung-Malerei, einer Epo­­che zwischen dem zehnten und dreizehnten Jahrhundert, be­zeich­nete er immer als seine geistigen Brüder, denen er sich zu­tiefst verbunden fühlte. Sie kennzeichnete tiefer Re­spekt sowie das Be­dürfnis nach Teilhabe an der Natur.

Er sei ein künstlerischer Einzelgänger, der seine eigene Spra­che spricht, wur­de über ihn ge­sagt. Da­von konnte man sich etwa in den vergangenen Monaten bei der Weiler-Ausstellung im Essl-Museum in Klosterneuburg unter dem Titel „Die Natur der Malerei” überzeugen.

Insbesondere im Spätwerk hat es Max Weiler ge­schafft, als eine Art Summe seines Lebensweges zwei entscheidende Dinge harmonisch zu­ verbinden: Das ab­strakte Landschafts- oder Naturbild mit einem spirituellen Element, so dass Natur als Schöpfung er­schien. Das machte Max Weiler so einzigartig.

(red)

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