Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Miteinander und voneinander lernen
Unter dem Motto „Come2gether” bot das Don Bosco Haus eine spezielle Ferienwoche für Flüchtlingskinder an.

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Ein nettes und sorgloses Miteinander bot neue Sichtweisen.

Als Beitrag für ein friedliches Miteinander der Kulturen konnten Flüchtlingskinder auf Initiative der Salesianer Don Boscos von 16. bis 20. August zusammen mit österreichischen Kindern spielen und lernen. Unter dem Motto „Come 2gether” gab es Lerneinheiten, Spiele und Ausflüge.

„Die Flüchtlingskinder erlebten Tage ohne Sorgen. Damit wollten die Salesianer mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesichts der derzeitigen Gesetzeslage ein Zeichen der Solidarität setzen, wenn vielen Asylwerbern eine Abschiebung aus Österreich droht”, so Pater Bernhard Vondrasek SDB.

Gefördert wurden die Schulkenntnisse und vor allem die Deutschkenntnisse der jungen Flüchtlinge um so eine leichtere Integration zu ermöglichen. An den Nachmittagen stand Freizeitpädagogik am Programm.

„Wenn dabei auf dem Spielplatz Freundschaften entstehen, haben wir ein weiteres Ziel erreicht: Das Lernen miteinander und voneinander ist die Grundlage für das Verständnis der Kulturen”, so Projektkoordinatorin Maresi Böhm.

Mehr als 20 ehrenamtliche Jugendliche und junge Erwachsene organisierten die Ferienwoche in Kooperation mit dem Don Bosco Flüchtlingswerk und der Volkshilfe-Wien.

„Das ist Einsatz im Geist Don Boscos. Allen jungen Menschen wird viel zugetraut. Wir fördern ihre Stärken. Durch das gemeinsame Spiel gab es andere Begegnungen als im Alltag. Die Jugendlichen trafen erstmals eine Woche lang Flüchtlingskinder und erleben deren Lebenswelt, die sich von ihrer Realität stark unterscheidet”, so P. Vondrasek.

(red)

26.08.2010

Kurz notiert

„Stolz, Christ zu sein”

Für Popsänger Justin Bieber wäre die Welt ohne Jesus Christus „ein verlorener Ort”: „Ich bin stolz, Christ zu sein”, sagte der 17-Jährige der deutschen Zeitung „Bild am Sonntag”.

Er bete jeden Tag, so der Sänger, der neuerdings eine Tätowierung mit dem Antlitz Jesu nach einem Rubens-Gemälde auf der linken Wade trägt. Auch vor jedem seiner Auftritte spreche er Gebete auf Englisch und Hebräisch.

Das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können”. Zu Hause in Kanada gehe er, meist mit seinem Vater, regelmäßig in den Gottesdienst.