„Eine Art Heimatpfarre”

Sommer-Serie zum „Zukunftsprozess” der Katholischen Aktion (KA): Die „Katholischen Hochschuljugend” (KHJ) bietet Gemeinschaft für Studierende.
 KHJ: Gemeinsames Programm neben dem Studium.
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Bei der KHJ kommen Studierende aus allen Himmels- und Studienrichtungen zusammen, um gemeinsam Vorträge zu besuchen und zu veranstalten, Gottesdienste zu feiern, miteinander zu tratschen, Feste zu feiern, Film- und Spieleabende zu organisieren, Kontakte zu pflegen, wandern zu gehen, an Bildungstagungen teilzunehmen, fremde Länder zu bereisen, Himmel, Erde und Hölle zu analysieren – und vieles mehr.
Themen in den letzten Semestern waren Menschenrechte, Studium und Praktikum – prekäre Anstellungsverhältnisse, Faire Ernährung für Konsumenten und Produzenten, Zivilcourage, Macht der Medien und Sternwartenbesuche ...
In der Arche in der Ebendorferstraße 8 bittet der KHJ-Chor alle Sangesfreudigen jeden Mittwochabend im Semester zur Probe und gestaltet Gottesdienste, auch Chorkonzerte mit weltlicher Literatur und Gospels.
Aktuelle Informationen auf www.khjoe.at/wien
Gerhard König
 Gerhard König ist Doktoratsstudent an der Universität Wien.
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Eigentlich bin ich über die Katholische Hochschuljugend durch Zufall gestolpert: Mitten im Semester haben ein paar Freunde beschlossen, die KHG-Mensa auszuprobieren und haben mich mitgeschleppt. Beim Mittagessen ist mir ein Plakat mit dem Programm ins Auge gestochen.
Ich hab dann einfach mal bei der KHJ vorbeigeschaut und bin in der Gemeinschaft so herzlich empfangen worden, dass ich einfach bleiben musste.
Für mich war das eine völlig neue Erfahrung, so offene Leute aus allen Studienrichtungen zu treffen, mit denen man über Gott und die Welt tratschen und auch gemeinsam etwas unternehmen kann: Konzerte, Ausflüge, Vorträge ... Alles, was einem Studenten halt in den Sinn kommt.
Katharina Hintermayer
 Katharina Hintermayer studiert Fachtheologie sowie Lehramt Religion und Mathematik.
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Ich bin vor einem Jahr nach Wien gezogen, habe dort die KHJ kennengelernt und bin seit ca. einem halben Jahr aktives Mitglied.
In meiner Heimatpfarre war ich als Jungscharleiterin tätig und wollte mich auch in Wien wieder ehrenamtlich in der Kirche engagieren – und in der KHJ hat es einfach gepasst.
Die Leute sind wahnsinnig nett, die Veranstaltungen interessant und lustig, und die offene, freundliche Atmosphäre hat mich gleich angesprochen.
Es ist mir wichtig, dass Studierende in Wien eine Art neue Heimatpfarre finden können und hier echte Gemeinschaft erleben. Und es liegt mir am Herzen, dass die KHJ offen für Dialog und für gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Konfessionen, Anders- und Nichtglaubenden bleibt.
Clemens Geyer
 Clemens Geyer studiert technische Informatik an der TU.
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Meine erste Begegnung mit der KHJ Wien fand im Oktober 2005 statt, als ein ehemaliger MusikLehrer mich fragte, ob ich im Chor mitsingen wollte.
Zwei Jahre später wurde ich selbst Chorleiter und bekam dadurch auch einen Einblick in die Organisation, welche eigentlich hinter unserem Chor steht, die Katholische Hochschuljugend Österreichs.
Seit damals organisiere ich Konzerte, Messen und Veranstaltungen unseres Chores, die teilweise gemeinsam mit anderen kirchlichen Gruppen, wie beispielsweise der KHG oder dem KAV, abgehalten werden.
Besonders wichtig dabei sind mir die Gemeinschaft und die Freude, die ich anderen Menschen bei gelungenen Events vermitteln kann.
(red)
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