Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Kreuzwegbilder restauriert
Der „Führich”-Kreuzweg in der Pfarre Niederschleinz erstrahlt nach der Restaurierung wieder in altem Glanz.

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Eine der dreiteiligen Tafeln wartet nach der Restaurierung auf die Wiedermontage.

In mehrmonatiger Arbeit hat Restaurator Mag. F. Drev im Zuge der Innenrenovierung der Pfarrkirche Niederschleinz auch die alten Kreuzwegbilder sorgfältig vom Staub und Schmutz der letzten hundertzehn Jahre befreit. Er hat neue Keilrahmen angefertigt, die Leinwand doubliert und jeweils ein Passepartout angefertigt, um den alten Bildern ihre Strahlkraft wieder zu geben. 

Zu Beginn der Fastenzeit konnte Rektor Michael Wagner, der seit Jahren fast jeden Sonntag in Niederschleinz den Gottesdienst feiert, die frisch restaurierten alten Kreuzwegbilder segnen.

Die Kreuzwegbilder wurden 1898 vom akad. Maler Anton Mühl aus Böhmen in Öl gemalt und sind eine von mehr als 100 Kopien des „Führich-Kreuzweges”. Der akademische Maler Josef Führich, der zur Jüngergemeinschaft der Nazarener gehörte, hatte 1846 in der Wiener Pfarrkirche St. Johann Nepomuk in Freskotechnik fast lebensgroße Kreuzwegbilder gemalt, die sich bald derart großer Beliebtheit erfreuten, dass sie fleißig kopiert wurden.

Für den Künstler Führich war nicht nur die Gestaltung, sondern auch der religiöse Inhalt des Kreuzweges ein pastorales Anliegen: die Darstellungen sind stille Verkünder des Leidens Christi.

Pfarrer Präl. Walter Paul Hlinka freut sich über die restaurierten Bilder besonders, weil er als Pfarrer in St. Johann Nepomuk wirkte, bevor er den Pfarrverband Sitzendorf und damit auch die Pfarre Niederschleinz übernahm.

(red)

11.03.2010

Kurz notiert

„Stolz, Christ zu sein”

Für Popsänger Justin Bieber wäre die Welt ohne Jesus Christus „ein verlorener Ort”: „Ich bin stolz, Christ zu sein”, sagte der 17-Jährige der deutschen Zeitung „Bild am Sonntag”.

Er bete jeden Tag, so der Sänger, der neuerdings eine Tätowierung mit dem Antlitz Jesu nach einem Rubens-Gemälde auf der linken Wade trägt. Auch vor jedem seiner Auftritte spreche er Gebete auf Englisch und Hebräisch.

Das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können”. Zu Hause in Kanada gehe er, meist mit seinem Vater, regelmäßig in den Gottesdienst.