Zeichen gelebten Glaubens © Privat

Fastentücher verhüllen in der Fastenzeit Kreuze und Altarbilder - und machen gerade dadurch Wesentliches sichtbarer.

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Das Fastentuch von Ladendorf ist vom Künstler Michael Fleck gestaltet worden.

Die Fastenzeit als Zeit der Besinnung und Einkehr ist auch die Zeit der Fastentücher. In vielen Pfarren der Erzdiözese gibt es solche. Manche schlichter, wie jenes der Pfarre Oberrohrbach, das von kfb-Frauen im vergangenen Herbst aus rosa Stoffresten selbst genäht wurde.

Andere kunstvoll gestaltet, wie jenes, das der Neubauer Künstler Michael Fleck im Vorjahr für seine Pfarrkirche gemalt hat und das heuer in Ladendorf den Hochaltar verhüllt.

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Die „segnende Hand” findet sich auf dem Fastentuch der Nepomukkapelle in 1090 Wien.

Ein Fastenbild, das den Betrachter in die byzantinische Tradition führt, hängt in der St. Johannes-Nepomuk-Kapelle in Wien 9.

Der Künstler Jürgen Messensee malte die „segnende Hand” des Höchsten, die das Wort „Logos” enthält (rechts).

Logos bedeutet nicht nur „Wort”, sondern vermittelt auch Inhalte und bildete in der Spätantike den Hintergrund der Welt, aus dem alles hervorgeht. Logos ist auch die Fähigkeit des Menschen, alles zu akzeptieren, was aus der Hand des Höchsten hervorkommt.




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Das Oberrohrbacher Fastentuch ...

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... und das von Kirchberg am Wechsel.

Viel klarer die Aussage des neuen „Pas’cha-Tuches” der Pfarre Kirchberg. Sieben fast transparente violett-blaue Streifen verdecken den Altar. Das hebräische Wort „pas’cha” meint: vorbeigehen, überspringen, hindurchgehen.

So lädt der Vorhang, durch den der prächtige Hochaltar wie das Licht von Ostern schimmert, und durch den Bruchstücke des Kreuzes golden strahlen, zum Durchschauen und Durchschreiten ein.

Gemeint ist: Kreuz, Leid und Tod sind keine endgültigen Grenzen, sondern wie ein Vorhang, ein Übergang. Sie können zur pas’cha-Erfahrung werden und zu neuem Leben führen.

(red)

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