Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Brandanschlag in Maria vom Siege
Auf die Kirche „Maria vom Siege” in Wien-Fünfhaus ist ein Brandanschlag verübt worden. Von den Tätern fehlt jede Spur.

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Wie durch ein Wunder ist nicht mehr passiert.

Der Brandanschlag auf die Kirche „Maria vom Siege” am Mariahilfer Gürtel in Wien war bis Redaktionsschluss ungeklärt: Die Sicherheitsbehörden konnten bis dahin keine konkreten Hinweise entdecken.

Die Kirche im 15. Bezirk ist ein Zentrum von Christen, die sich für den Lebensschutz einsetzen. Der Pfarrer und Kalasantinerpater Bruno Meusburger, hält sich aber von Schuldzuweisungen zurück: „Wir wissen es nicht und beten für die Täter”.

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Die Täter legten Feuer und zerschlugen die Glastür des Windfangs.

Am 18. Februar war der Windfang des Haupteingangs der neogotischen Kirche zerschlagen worden. Kirchenbänke und der Bereich des Tabernakels wurden von den Tätern mit einer brennbaren Flüssigkeit, vermutlich Benzin, übergossen und angezündet. Eine Ordensfrau, die in der Kirche beten wollte, entdeckte das Feuer und verständigte die Polizei. „Wie durch ein Wunder” erloschen die Flammen, bevor die Sicherheitskräfte eintrafen.

Die Kirche „Maria vom Siege” war bereits wiederholt Zielscheibe von Angriffen, weil hier Christen beten, die für den Lebensschutz eintreten.

Im Mai 2008 wurde der Slogan „Abtreibung ist Frauenrecht” an die Kirchenwand geschmiert; wenige Tage später wurden bei der „Love Parade” Flugzettel verteilt, auf denen „Maria vom Siege” als Treffpunkt der Lebensschützer angeprangert wurde. Am 8. März 2009, dem „internationalen Frauentag”, stürmten Aktivistinnen den Gottesdienst und skandierten  „Ihr seid böse”.

(red)

25.02.2010

Kurz notiert

Gold für CD der Mönche

Vorzeitige Weihnachtsfreude gab es bei den Heiligenkreuzer Mönchen: „Wir feiern, dass unsere CD ,Chant – Amor et Passio’ in nur fünf Wochen Goldstatus erreicht hat”, berichtete P. Karl Wallner, Leiter des neuen, klosterinternen Musiklabels „Obsculta-Music”.

Der Erfolg zeige, dass es eine Sehnsucht der Menschen nach geistlicher Musik gebe, so P. Karl: „Der gregorianische Choral hätte nicht so lange überlebt, wenn in ihm nicht etwas Zeitloses und Göttliches stecken würde.”

Weitere Infos: www.stift-heiligenkreuz.org