Ausgabe Nr. 30 - 26.07.2014
Kardinal Franz König - Erinnerungsbilder


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Mit Freude in die Zukunft
3.000 Pfarren haben gewählt. Die „Frauenquote” in den Pfarrgemeinderäten ist erneut hoch. Der Anteil der „Neugen” liegt im Schnitt bei 50 Prozent.

© kathbild.at/Rupprecht
Nach getaner Arbeit ist gut Strahlen: Freude in den Vikariaten (Völkerer, Linse, Klinger, Rössner).

Kardinal Christoph Schönborn richtete in einer Grußadresse ein Wort des Dankes an alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie an alle, die zum Gelingen der PGR-Wahlen beigetragen haben.

Mut und Freude sprach er allen zu, die in den kommenden fünf Jahren „für  Christus Zeugnis geben und im Pfarrgemeinderat Mitverantwortung übernehmen”.

Die Wahlbeteiligung lag zwischen 20 und 25 Prozent und lag somit über dem durchschnittlichen Gottesdienstbesuch. Ausnahmen: die Diözese Eisenstadt mit fast 33 Prozent Wahlbeteiligung und der großstädtische Bereich der Wiener Erzdiözese mit etwa zehn Prozent.

Erzdiözese Wien

Die Bilanz aus Wien zeigt, dass in der Erzdiözese  die Wahlbeteiligung mit 10,4 Prozent gegenüber den Wahlen von 2007 (11,6 Prozent) nahezu gleich geblieben ist. Insgesamt gibt es in Wien 4.575 neu gewählte Pfarrgemeinderäte, 54 Prozent davon sind Frauen, 42 Prozent neu im PGR.

Erzdiözese Salzburg

In Österreichs zweiter Erzdiözese wurden 20 Prozent Wahlbeteiligung verzeichnet. 53 Prozent sind neue Mitglieder im PGR, der Frauenanteil stieg auf knapp 60 Prozent. Der Altersdurchschnitt liegt niedriger als zuletzt (In den Pfarren Lend und Aschau sind die PGR-Mitglieder durchschnittlich 35 Jahre, in Auffach 37 und Aurach 38 Jahre alt.) Fast zehn Prozent aller Salzburger Gewählten sind jünger als 30 Jahre alt.

Diözese Graz-Seckau

Auch in der Diözese Graz-Seckau blieb die durchschnittliche Wahlbeteiligung konstant bei 22 Prozent. Rekordbeteiligungen von bis zu zwei Drittel der Katholiken gab es in den Pfarren Mönichwald und Waldbach, auffallend auch die Pfarre Bad Aussee, wo die Beteiligung um zehn Prozent stieg. 5.098 Personen wurden bis Montag als neue Pfarrgemeinderäte im Bischöflichen Pastoralamt in Graz gemeldet. Fast 60 Prozent sind Frauen, 56 Prozent erstmals in dem mitverantwortlichen Leitungsgremium der Pfarre.

Diözese Linz

In der Diözese Linz wurde eine Wahlbeteiligung von einem Viertel aller berechtigten Katholiken verzeichnet. Der Frauenanteil stieg im Vergleich zu 2007 um etwa 3 Prozent auf 55 Prozent. Knapp die Hälfte der Pfarrgemeinderatsmitglieder wurden neu gewählt.

Diözese St. Pölten

Die Wahlbeteiligung in der Diözese Sankt Pölten betrug 25 Prozent (2007: 27,5 Prozent), das Durchschnittsalter der Gewählten beträgt 43 Jahre. Der Frauenanteil liegt mit 54 Prozent im Österreichschnitt.

Diözese Eisenstadt

Die Wahlbeteiligung ist mit fast einem Drittel aller Wahlberechtigten traditionell hoch. Der Frauenanteil stieg leicht auf 53 Prozent, der Anteil an neuen  Pfarrgemeinderäten liegt bei 35 Prozent.

Diözese Gurk-Klagenfurt

Jeder Fünfte hat in der Diözese Gurk-Klagenfurt gewählt, knapp ein Drittel aller Gewählten übernimmt zum ersten Mal Verantwortung als gewähltes Mitglied, zwei Drittel sind bereits eine zweite Periode oder länger im Einsatz für ihre Pfarre. Der Frauenanteil bei den  Kärntner Pfarrgemeinderäten ist signifikant gestiegen – von knapp über 50 auf 64 Prozent.

Diözese Innsbruck

Die Wahlbeteiligung  lag bei rund 20 Prozent und damit im Schnitt von 2007. Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 41 Jahren und somit im  Österreichvergleich sehr niedrig. Der Anteil der gewählten Männer  liegt bei 45 Prozent, jener der Frauen bei 55 Prozent.   Eine Steigerung ergibt sich bei den neu Gewählten: 57 Prozent der Pfarrgemeinderatsmitglieder sind das erste Mal in diesem Gremium vertreten.

Diözese Feldkirch

Die Zahlen aus der Diözese Feldkirch ergaben am Montag 13 Prozent Wahlbeteiligung, am stärksten war sie in der Pfarre Blons mit 48 Prozent. Das Durchschnittsalter der neuen PGR-Mitglieder ist 46 Jahre, das Geschlechterverhältnis spricht so eindeutig wie nirgendwo sonst in Österreich für die Frauen: Sie bilden mit 63 Prozent  fast eine Zweidrittelmehrheit in den Pfarrgemeinderäten.

(red)

22.03.2012