Ausgabe Nr. 35 - 31.08.2014
Kardinal Franz König - Erinnerungsbilder


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Caritas als Schwerpunkt
Visitation im Arbeitsjahr mit „Masterplan”: Weihbischof Stephan Turnovszky besuchte am 19. Februar die Pfarre Wiener Neustadt-Neukloster.

© kathbild.at/Rupprecht
In der Pfarre Neukloster gibt es eine Vielfalt von Gruppen – Jung und Alt.

„Die Pfarre Neukloster gehört zum Stift Heiligenkreuz, sie ist die größte aller Pfarren unseres Klosters, die einzige Stadtpfarre und Ausbildungspfarre für junge Priester”, erzählt Moderator
P. Walter Ludwig OCist: „Als Gemeinschaft von sechs Zisterziensern wollen wir klösterliches Leben und Seelsorge verbinden, deshalb steht im Mittelpunkt unserer Tagesgestaltung das dreimalige Chorgebet, das auch von manchen Gläubigen mitgefeiert wird. Diese klösterliche Gemeinschaft wird auch von der Pfarrgemeinde als wichtiger Kern des Pfarrlebens empfunden.”

Die Visitation habe „den positiven Effekt gebracht, Stärken und Schwächen unseres Pfarrlebens konkreter anzuschauen” und die Pfarre „im Engagement für die Kirche bestärkt”.

Die Stärken der Pfarre seien „eine besonders sorgfältig und schön gestaltete Liturgie und eine weitbekannte Caritas”. Die Pfarre habe auch eine künstlerische Ausstrahlung durch die Kirchenmusik, eine Pfarrgalerie und das Theater im Neukloster.

Im Blick auf die Zukunft sagt P. Walter: „Den eingeschlagenen Weg als Klosterpfarre mitten in der Stadt mit unserer Zuwendung zu den Menschen und der Hinwendung zu Gott in Caritas, Liturgie und öffentlicher Präsenz wollen wir weitergehen.”

Beeindruckt hat Weihbischof Stephan Turnovszky „die monastische Gemeinschaft, die mitten in der Stadt besondere Chancen bietet”. In der Pfarre gebe es „eine Vielfalt an Gruppen in der Pfarre sowie ein bemerkenswertes Engagement der Mitarbeiter”.

Beeindruckend sei der Schwerpunkt Caritas. „Neukloster ist die Anlaufstelle in Wiener Neustadt für arme Menschen”, sagt Turnovszky: „Es gibt auch die ,YOUNG Caritas’: Jugendliche, die sich tatkräftig für die Armen einsetzen, etwa mit einer Lebensmittelsammlung vor dem Supermarkt.” Zusätzlich sorge sich der „Arbeitskreis Weltkirche” um die Armen in der Ferne.

Der Weihbischof plädiert für „Vernetzung”: „Alle sollen voneinander wissen. Jede Gruppe soll sich fragen: Welche Menschen bringe ich zu Christus? Das Sonntags-Evangelium – die Freunde tragen den Gelähmten zu Jesus – ist ein schönes Bild für die Pastoral: Menschen zu Christus bringen. Gemeinsames Bewusstsein schärfen: Unsere gemeinsame Aufgabe, das, was uns alle verbindet, ist es, Menschen mit Christus in Kontakt zu bringen.”

Die Taufe von Kindern im Schulalter und von Erwachsenen werde „künftig an Bedeutung gewinnen”, es gelte, in diesen Bereich zu investieren (die Vorbereitungsriten zu feiern!).   

(Kron)

23.02.2012