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Tausende Gläubige aus Österreich und aus den Nachbarländern werden auch in diesem Jahr zu der größten regelmäßigen kirchlichen Veranstaltung in Österreich erwartet. Organisiert wird die Feier von der „Rosenkranz-Sühnekreuzzug – Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt” (RSK), die 1947 von Franziskanerpater Petrus Pavlicek gegründet wurde und aktuell von Pater Benno Mikocki OFM geleitet wird.
Die Eucharistiefeier der Jubiläums-Veranstaltung wird von Kardinal Christoph Schönborn zelebriert, der auch die Predigt halten wird. Als weitere Festgäste werden unter anderem der Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt, Alois Schwarz, Bischof Ludwig Schwarz aus der Diözese Linz und das Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Irenej, erwartet. Für die musikalische Untermalung sorgen „Ars Musica” und das „Franziskusensemble”.
Ein Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist der Vortrag des Religionspädagogen Albert Biesinger von der Universität Tübingen zum Thema „Wie der Glaube Zukunft gibt”.
„Wenn ein Haus brennt, muss man gemeinsam den Wasserkübel in die Hand nehmen und das Feuer löschen – Alt und Jung”, betont P. Benno Mikocki, Leiter des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges. Gerade in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise sei es besonders wichtig den Menschen Halt zu geben, „in dieser Situation sagen wir den Menschen: ,Glaube gibt Zukunft!’”, sagt P. Benno, „alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, dieses großartige Fest mitzufeiern.”
Da vor allem die Jugend bestimme, wie die Zukunft der Gesellschaft aussehen soll, hofft der Franziskanerpater, dass viele junge Menschen an der Jubiläums-Feier teilnehmen, „um ein gemeinsames Zeichen zu setzen”. „Der Glaube ist nicht nur die Grundlage für die Maria-Namen-Feier, sondern das Fundament der Gesellschaft und der Welt.”
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Die Maria-Namen- Feier, die jedes Jahr in der Wiener Stadthalle gefeiert wird, wurde von Pater Petrus Pavlicek (1902-1982), für den ein Seligsprechungsverfahren läuft, initiiert.
Das Fest „Maria Namen” geht auf Papst Innozenz XI. (1676-89) zurück.
Innozenz XI. bestimmte den 12. September – den Tag der Befreiung Wiens von der osmanischen Belagerung 1683 – als Tag des Dankgebets für die gesamte katholische Kirche. Großen Einfluss dabei hatte der – inzwischen selig gesprochene – friulanische Kapuziner P. Marco d‘Aviano (1631-99), der am Wiener Kaiserhof tätig war.
Heute umfasst die 1947 gegründete internationale Gebetsgemeinschaft „Rosenkranz-Sühnekreuzzug – Gebets- gemeinschaft für Kirche und Welt” (RSK) weltweit 700.000 Mitglieder in über 130 Ländern.
Neben der Maria-Namen-Feier bietet die Gebetsgemeinschaft auch Exerzitien und Einkehrtage an, bei denen auch Fragen suchender und der Kirche fern stehender Menschen thematisiert werden. Darüber hinaus gibt der „Rosenkranz-Sühnekreuzzug” eine eigene Zeitschrift mit dem Titel „Betendes Gottesvolk” heraus.
(red)