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In einem Hirtenbrief wird Kardinal Christoph Schönborn zu Themen der kirchlichen Jugendpastoral Stellung nehmen: In der Vorbereitung des Hirtenbriefs will der Wiener Erzbischof eng mit Vertreterinnen und Vertretern der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien (KJ-Wien) zusammenarbeiten.
Das hat Schönborn zum Abschluss des KJ-Wien-Kongresses „Zsammstehn 2010” auf Burg der Schlaining (Burgenland) angekündigt. Der Kongress, der bereits 2006 und 2008 getagt hat, dient alle zwei Jahre der Vernetzung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der pfarrlichen und kirchlichen Jugendarbeit.
Beim Kongress analysierten die rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (davon 130 Ehrenamtliche) in Workshops Erfolge und Mängel der Jugendarbeit in der Erzdiözese.
Dabei wurden die Ergebnisse der KJ-Kontaktoffensive präsentiert, durch die im vergangenen Herbst in allen drei Vikariaten die Bedürfnisse der Jugendarbeit in den einzelnen Pfarren erhoben worden waren.
Daraus entwickelten die Kongressteilnehmer Kriterien, die „für eine funktionierende Jugendarbeit erforderlich sind”: Die KJ fordert mehr hauptamtliche Jugendleiterinnnen und Jugendleiter für eine flächendeckende Betreuung sowie eine verbesserte Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen auf allen Ebenen.
Die KJ bat den Kardinal um Lobbyarbeit für Jugendthemen und drängt auf eine bessere pädagogische Ausbildung der Priester.
Beim Kongress wurden auch die beiden neuen diözesanen Vorsitzenden durch die 124 ehrenamtlichen Wahlberechtigten gewählt. Kardinal Schönborn bestätigte die Wahl von Constanze Huber (19) und Bernhard Skritek (23) für eine Amtszeit von zwei Jahren.
Den scheidenden Vorsitzenden Maresi Böhm und Jürgen Maier dankte der Kardinal für ihre Tätigkeit.
Weitere Infos: http://wien.kjweb.at.
(red)