Ausgabe Nr. 06 - 12.02.2012
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Bald Hirtenbrief zur Jugendarbeit
Kardinal Schönborn kündigt beim Kongress der Katholischen Jugend Wien einen Hirtenbrief an.

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Kardinal Schönborn war aufmerksamer Zuhörer bei der Präsentation der „KJ-Kontakt-Offensive”.

In einem Hirtenbrief wird Kardinal Christoph Schönborn zu Themen der kirchlichen Jugendpastoral Stellung nehmen: In der Vorbereitung des Hirtenbriefs will der Wiener Erzbischof eng mit Vertreterinnen und Vertretern der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien (KJ-Wien) zusammenarbeiten.

Das hat Schönborn zum Abschluss des KJ-Wien-Kongresses „Zsammstehn 2010” auf Burg der Schlaining (Burgenland) angekündigt. Der Kongress, der bereits 2006 und 2008 getagt hat, dient alle zwei Jahre der Vernetzung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der pfarrlichen und kirchlichen Jugendarbeit.

Was die KJ für die Jugendarbeit fordert

Beim Kongress analysierten die rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (davon 130 Ehrenamtliche) in Workshops Erfolge und Mängel der Jugendarbeit in der Erzdiözese.

Dabei wurden die Ergebnisse der KJ-Kontaktoffensive präsentiert, durch die im vergangenen Herbst in allen drei Vikariaten die Bedürfnisse der Jugendarbeit in den einzelnen Pfarren erhoben worden waren.

Daraus entwickelten die Kongressteilnehmer Kriterien, die „für eine funktionierende Jugendarbeit erforderlich sind”: Die KJ fordert mehr hauptamtliche Jugendleiterinnnen und Jugendleiter für eine flächendeckende Betreuung sowie eine verbesserte Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen auf allen Ebenen.

Die KJ bat den Kardinal um Lobbyarbeit für Jugendthemen und drängt auf eine bessere pädagogische Ausbildung der Priester.

Beim Kongress wurden auch die beiden neuen diözesanen Vorsitzenden durch die 124 ehrenamtlichen Wahlberechtigten gewählt. Kardinal Schönborn bestätigte die Wahl von Constanze Huber (19) und Bernhard Skritek (23) für eine Amtszeit von zwei Jahren.

Den scheidenden Vorsitzenden Maresi Böhm und Jürgen Maier dankte der Kardinal für ihre Tätigkeit.

Weitere Infos: http://wien.kjweb.at.

(red)

11.03.2010

Kurz notiert

22 neue Kardinäle

Papst Benedikt XVI. wird am 18. Februar 22 neue Kardinäle ernennen – darunter den erst seit vergangenem Sommer amtierenden Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki und den 83-jährigen deutschen Jesuitenpater Karl Josef Becker, einen langjährigen Berater der Glaubenskongregation.

Mit dem vierten Konsistorium seines Pontifikats bringt Benedikt XVI. den „Senat” der katholischen Kirche auf ein Allzeit-Hoch von 224.