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Urlaub ist für mich: Auf der Wiese liegen und in die Wolken schauen.
Ich kann mich in der Natur wunderbar erholen. Zu Beginn des Urlaubs brauche ich Bewegung, um die Spannungen des Arbeitsjahres abzubauen. Wenn ich dann ruhiger geworden bin, liege oder sitze ich einfach gerne da und schaue.
Ich schaue zu den Wolken, in die Bäume, auf die Wellen des Meeres. Das wird mir nicht langweilig. Ich verstehe es als Vorgeschmacks auf das ewige Leben, für das uns verheißen ist, dass wir Gott schauen werden.
 DI Mag. Stephan Turnovszky ist seit 6. März 2008 Weihbischof und Bischofsvikar für die Begleitung der Priester.
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Heuer habe ich das auf einem Segelboot erlebt: Wir fuhren zu dritt von einer Insel zur nächsten und hatten dazwischen nichts zu tun.
Wir saßen nebeneinander an Deck, den Blick auf die rollenden Wellen gerichtet. Und wir haben einander Erlebnisse erzählt: alte Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre im Priesterseminar, eben „Seemannsgarn gesponnen”, wie man sagt.
Es war nichts Neues dabei, weder in den Geschichten noch für die Augen: die Wogen kamen und gingen, einmal waren wir oben, bald wieder unten. Aber es wurde in keinem Moment langweilig.
Der Mensch lebt offensichtlich nicht von ununterbrochenen Neuigkeiten und Neuerungen sondern vom Blick auf Vertrautes. Da kommt meine Seele zum Atmen.
(red)
19.08.2010 |