Ausgabe Nr. 16 - 20.04.2014
Kardinal Franz König - Erinnerungsbilder


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Lieblings-Gebet von ...


Leserreise nach Lourdes und Barcelona


Leserreise zur Heiligsprechung von Johannes XXIII und Johannes Paul II.


Busreise nach Polen, Deutschland und Tschechien


Leserreise nach Sizilien


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Heikles Jahresthema
Wo ist die ”Ehre”, wo das ”Amt”?

”Der Kirche geht es nicht so schlecht, wie manche es gerne hätten”, sagte der Pastoraltheologe Paul M. Zulehner am Jahreswechsel in einem Interview mit den ”Vorarlberger Nachrichten”.

Dass die Kirche über so viele ehren- und hauptamtliche Personen wie keine andere Einrichtung verfügt, ist zu Beginn des ”Ehrenamt-Jahres” eine aufbauende und motivierende Ansage. Dass Menschen, die sich in der Kirche engagieren ”weniger Angst und dafür mehr belastbare Solidarität haben – auch mit den Anderen und den Fremden” ehrt die Engagierten – doch lässt sich von der ”Ehre” im Ehrenamt erfahrungsgemäß nicht leben, nicht einmal von der Wertschätzung dieser Arbeit.

Dazu kommt, dass künftig noch mehr ”ehrenamtliche” Arbeit gebraucht werden wird und gleichzeitig jene Menschen, die sich leisten können, ”ehrenamtlich” zu arbeiten, weniger Zeit haben werden. Wer ”ehrenamtlich” bzw. unentgeltlich (sprich: gratis) tätig ist, muss daher seine ”Gratifikationen” anderswo suchen und finden als in der besonderen oder allgemeinen Anerkennung dieser Arbeit.

Herb, aber realistisch ausgedrückt: Der tragfähige Beweggrund für ”ehrenamtliche” Tätigkeit – heute und immer – kann nur in der Überzeugung liegen, dass Notwendiges getan werden muss und jeder und jede den Auftrag dazu von Jesus Christus erhalten hat – das muss ”Ehre” genug sein.

© bbox

04.01.2011

Kurz notiert

Papst will keine laschen Priester

In der Kirche sei kein Platz für Mittelmäßigkeit, die nur dazu führe, das heilige Volk Gottes zum eigenen Vorteil zu benutzen. Das sagte Franziskus am 14. April vor italienischen Priesteramtskandidaten im Vatikan. Wer nicht dazu bereit sei, „Stimme Christi“ zu werden und unermüdlich für die Gläubigen einzutreten, solle den Mut haben, einen anderen Weg zu wählen, forderte der Papst.