Ausgabe Nr. 36 - 05.09.2010
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April 2010: Zum Turiner Grabtuch
Mit Kardinal Christoph Schönborn besucht der „Sonntag” im April 2010 die „Ikone” unserer Zeit: das Grabtuch in Turin. Die wissenschaftliche Begleitung unserer Reisegruppe übernimmt Grabtuch-Experte Giuseppe Ghiberti.

© KNA
„Wenn man die Gestalt dieses Menschen ansieht, kann man nicht anders, als davon betroffen zu sein. Für mich ist es ein Hinweis, ein Zeichen, das mich mit Jesus verbindet”, sagt Kardinal Schönborn.

Eine ganz spezielle Pilgerreise bietet der „Sonntag” seinen Leserinnen und Lesern in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie im April 2010 an. Die Reise führt zur „Ikone, die unsere Zeit besonders anspricht” (Kardinal Christoph Schönborn), dem geheimnisvollen Grabtuch von Turin, dessen Faszination auf  Wissenschaftler bis heute ungebrochen ist.

Es wird im Jahr 2010 nur wenige Wochen zu sehen sein. Forscher, die sich mit dem Turiner Grabtuch beschäftigten, kämen ein Leben lang nicht mehr davon los, weiß Kardinal Schönborn. Wie Elisabeth Maier, Leiterin der Katholischen Akademie, betont, sei das Grabtuch das wissenschaftlich am meisten untersuchte Einzelobjekt der Forschung.

Für den Päpstlichen Beauftragten für das Grabtuch, den Turiner Neutestamentler Prof. Giuseppe Ghiberti, ist „das Grabtuch der Spiegel von dem, was das Evangelium über den Tod Jesu erzählt”. Für den Hypothesen gegenüber eher skeptischen Bibliker ist beeindruckend, wie sogar Einzelheiten der Passion Jesu mit den Details auf diesem Tuch übereinstimmten. Prof. Ghiberti, der eine besondere Sensibilität für die Botschaft des Grabtuches hat, wird die „Sonntag”-Reisegruppe in Turin wissenschaftlich begleiten.

Pilgerreise zum Turiner Grabtuch

Samstag, 10. April 2010:
Anfahrt in modernem Komfortbus nach Turin. Ankunft gegen Abend, Bezug der Zimmer, Abendessen, Nächtigung.

Sonntag, 11. April:
Nach dem Frühstück Transfer zur Cappella dell’ adorazione und gemeinsame Laudes. Gelegenheit zu Anbetung und Beichte (Sonntag der Barmherzigkeit),  Mittagessen in einem typischen Turiner Restaurant. Anschließend Spaziergang zu Fuß von  der Kirche San Carlo an der gleichnamigen Piazza San Carlo bis zur Kirche San Lorenzo und zum Museo della Sindone. Besuch der Ausstellung. Abendessen, heilige Messe beim Grabtuch im Dom mit Kardinal Schönborn. Nächtigung.

Montag, 12. April:

Um 7.00 Uhr heilige Messe mit Kardinal Christoph Schönborn, anschließend gemeinsames Frühstück. Weitere Besichtigungen (Cottolengo, Don Bosco, Consolata, Piazza Castello, Königspalast…) Nachmittag zur freien Verfügung, Abendessen im Hotel, Nächtigung.

Dienstag, 13. April:
Nach dem Frühstück Heimreise im Reisebus. Station in Padua (Scrovegni-Kapelle, Dom: Grab des hl. Antonius). Voraussichtliche Ankunft in Wien in den späten Abendstunden.

Info und Anmeldung

Nähere Informationen und Anmeldung unter office@dersonntag.at.

(red)

27.08.2009

Kurz notiert

Sozialhilfe verbessern

Die Armutskonferenz hat auf Missstände beim Vollzug der Sozialhilfe hingewiesen und die Bundesländer zu raschen Verbesserungen aufgefordert.

Je nach Bundesland, je nach Bezirk, je nach Gemeinde herrschen in Österreich andere und „häufig willkürliche” Vollzugspraktiken, kritisiert die Armutskonferenz. Barrieren auf den Ämtern würden die Notsituation noch verlängern, „die Hilfe wird umso schwieriger und teurer”.