| Warum der Staat Religion braucht | ||||
| Welche Rolle kommt den Religionen im säkularen Rechtsstaat zu? Der „Sonntag” sprach mit dem Leiter der Kontaktstelle für Weltreligionen (KWR), Rektor Petrus Bsteh. | ||||
„Die religiöse Basis ist heute in Europa überaus dürftig, schmal und geistig dürr geworden”, sagt Rektor Petrus Bsteh. Er erinnert sich, dass Robert Schumann, tief gläubiger Katholik und einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft, nach Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 zu ihm, Bsteh, gesagt habe: „Dieses ,Gebäude’ ist wichtig für den Frieden in Europa. Aber es wird nicht tragen ohne religiöse Basis.”
Rektor Bsteh sieht die Kirchen gefordert: „Die Kirchen selbst müssen aktiv werden. Sie müssen sich aus eigener Initiative zu Wort melden und Vorgaben machen, an denen die säkularen Institutionen nicht ohne weiteres vorbeigehen können.” Bsteh hat Zweifel, ob dies in ausreichendem Maß geschieht. Tagung der KontaktstelleDie 22. Gesamtösterreichische Tagung der Kontaktstelle für Weltreligionen (KWR), ein Referat im Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz, widmet sich am 4. und 5. März in Salzburg dem Thema: „Die Autonomie der Religionen im säkularen Rechtsstaat. Wegweiser und Wertespender in pluralistischen Gesellschaftsordnungen.” (red) 25.02.2010 |
Kurz notiert
Klingendes Klosterneuburg |
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Junge Künstler aus Nachbarländern Österreichs bis hin zu Japan gestalten eine neue Konzertreihe des Stiftes Klosterneuburg in Zusammenarbeit mit Wiener Kulturinstituten. An sieben Abenden musizieren die Künstler im barocken Augustinussaal des Chorherrenstiftes. Den Auftakt bildet ein Konzert mit der aus Japan stammenden Pianistin Yuumi Yamaguchi am 2. Februar; den Abschluss macht am 18. Oktober die tschechische Mezzosopranistin Barbora Polaskova. Die Vorführungen beginnen um 19 Uhr. Programm: www.stift-klosterneuburg.at |



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