Ausgabe Nr. 20 - 20.05.2012
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Ohne Unterschied
Die Schrifttexte für Sonntag, den 8. Jänner 2012, das Fest Taufe des Herrn.

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Durch die Stim­me des Va­ters adop­tiert

„Al­les, was an Chris­tus ge­sche­hen ist, lässt uns er­ken­nen, dass nach dem Bad der Tau­fe der Hei­li­ge Geist vom Him­mel auf uns he­rab­schwebt und dass wir, durch die Stim­me des Va­ters adop­tiert, Söh­ne Got­tes wer­den.”


Hi­la­ri­us v. Poi­tiers † 367/368

 

 

Le­sung aus dem Buch Je­sa­ja 42,5a.1-4.6-7

So spricht Gott, der Herr:

Seht, das ist mein Knecht, den ich stüt­ze; das ist mein Er­wähl­ter, an ihm fin­de ich Ge­fal­len. Ich ha­be mei­nen Geist auf ihn ge­legt, er bringt den Völ­kern das Recht.

Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt sei­ne Stim­me nicht auf der Stra­ße er­schal­len. Das ge­knick­te Rohr zer­bricht er nicht, und den glim­men­den Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirk­lich das Recht.

Er wird nicht mü­de und bricht nicht zu­sam­men, bis er auf der Er­de das Recht be­grün­det hat.

Auf sein Ge­setz war­ten die In­seln.

Ich, der Herr, ha­be dich aus Ge­rech­tig­keit ge­ru­fen, ich fas­se dich an der Hand.

Ich ha­be dich ge­schaf­fen und da­zu be­stimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völ­ker zu sein: blin­de Au­gen zu öff­nen, Ge­fan­ge­ne aus dem Ker­ker zu ho­len und al­le, die im Dun­kel sit­zen, aus ih­rer Haft zu be­frei­en.

 

 

 

Le­sung aus der Apos­tel­ge­schich­te 10,34-38

In je­nen Ta­gen be­gann Pe­trus zu re­den und sag­te:

Wahr­haf­tig, jetzt be­grei­fe ich, dass Gott nicht auf die Per­son sieht, son­dern dass ihm in je­dem Volk will­kom­men ist, wer ihn fürch­tet und tut, was recht ist.

Er hat das Wort den Is­rae­li­ten ge­sandt, in­dem er den Frie­den ver­kün­de­te durch Je­sus Chris­tus; die­ser ist der Herr al­ler.

Ihr wisst, was im gan­zen Land der Ju­den ge­sche­hen ist, an­ge­fan­gen in Ga­li­läa, nach der Tau­fe, die Jo­han­nes ver­kün­det hat; wie Gott Je­sus von Na­za­ret ge­salbt hat mit dem Hei­li­gen Geist und mit Kraft, wie die­ser um­her­zog, Gu­tes tat und al­le heil­te, die in der Ge­walt des Teu­fels wa­ren; denn Gott war mit ihm.

 

 

 

Evan­ge­li­um nach Mar­kus 1,7-11

In je­ner Zeit trat Jo­han­nes in der Wüs­te auf und ver­kün­de­te:

Nach mir kommt ei­ner, der ist stär­ker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bü­cken, um ihm die Schu­he auf­zu­schnü­ren. Ich ha­be euch nur mit Was­ser ge­tauft, er aber wird euch mit dem Hei­li­gen Geist tau­fen.

In je­nen Ta­gen kam Je­sus aus Na­za­ret in Ga­li­läa und ließ sich von Jo­han­nes im Jor­dan tau­fen. Und als er aus dem Was­ser stieg, sah er, dass der Him­mel sich öff­ne­te und der Geist wie ei­ne Tau­be auf ihn he­rab­kam.

Und ei­ne Stim­me aus dem Him­mel sprach:

Du bist mein ge­lieb­ter Sohn, an dir ha­be ich Ge­fal­len ge­fun­den.

(red)

05.01.2012

Kurz notiert

„Wunder” in Krems

Die Ausstellung „Wunder. Kunst, Wissenschaft und Religion” in der Kunsthalle Krems beschäftigt sich bis 1. Juli 2012 ausgehend von Werken der Gegenwartskunst „mit dem, was in unserer Welt aus dem Rahmen fällt: von der unerklärlichen Heilung, dem unglaublichen Naturschauspiel und dem wundersam Fremden über die unverhoffte technische Innovation, die künstlerische Idee bis hin zum bloßen Zufall”.

Die Palette der Exponate reicht von Seligsprechungsakten, Heiligenskulpturen und Reliquien bis zu Goethes Zauberkasten u. a.

Weitere Infos unter: www.kunsthalle.at