Ausgabe Nr. 20 - 20.05.2012
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Gott richtet auf
Die Schrifttexte für Sonntag, den 5. Februar 2012, den 5. Sonntag im Jahreskreis.

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Keine Story „Reich und schön”

  • Die Bibel ist nirgendwo eine Geschichte der Reichen, Schönen oder der heilen Welt.
  • Im Buch Ijob (1. Lesung) können alle von Schicksalsschlägen Getroffenen sich wie­derfinden.
  • Leidende und Besessene drängten zu Je­sus. Die einen, um von ihrer Krankheit ge­heilt zu werden. Die anderen, um von dem befreit zu werden, was sie unfrei macht und ihr Leben behindert.

 

 

 

 

 

Le­sung aus dem Buch Ijob 7,1-4.6-7

Ijob er­griff das Wort und sprach: Ist nicht Kriegs­dienst des Men­schen Le­ben auf der Er­de? Sind nicht sei­ne Ta­ge die ei­nes Ta­ge­löh­ners?

Wie ein Knecht ist er, der nach Schat­ten lechzt, wie ein Ta­ge­löh­ner, der auf den Lohn war­tet.

So wur­den Mon­de voll Ent­täu­schung mein Er­be, und Näch­te vol­ler Müh­sal teil­te man mir zu.

Le­ge ich mich nie­der, sa­ge ich: Wann darf ich auf­stehn? Wird es Abend, bin ich ge­sät­tigt mit Un­rast, bis es däm­mert. S

chnel­ler als das We­ber­schiff­chen ei­len mei­ne Ta­ge, der Fa­den geht aus, sie schwin­den da­hin.

Denk da­ran, dass mein Le­ben nur ein Hauch ist. Nie mehr schaut mein Au­ge Glück.

 

 

Ant­wort­psalm:  147 (146),1-2.3-4.5-6
Kehr­vers: Lo­bet den Herrn; er heilt die ge­bro­che­nen Her­zen.

 

 

 

Le­sung aus dem ers­ten Brief des Apos­tels Pau­lus an die Ko­rin­ther 9,16-19.22-23

Wenn ich das Evan­ge­li­um ver­kün­de, kann ich mich des­we­gen nicht rüh­men; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evan­ge­li­um nicht ver­kün­de!

Wä­re es mein frei­er Ent­schluss, so er­hiel­te ich Lohn. Wenn es mir aber nicht frei­steht, so ist es ein Auf­trag, der mir an­ver­traut wur­de. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evan­ge­li­um un­ent­gelt­lich ver­kün­de und so auf mein Recht ver­zich­te.

Da ich al­so von nie­mand ab­hän­gig war, ha­be ich mich für al­le zum Skla­ven ge­macht, um mög­lichst vie­le zu ge­win­nen.

Den Schwa­chen wur­de ich ein Schwa­cher, um die Schwa­chen zu ge­win­nen. Al­len bin ich al­les ge­wor­den, um auf je­den Fall ei­ni­ge zu ret­ten.

Al­les aber tue ich um des Evan­ge­li­ums wil­len, um an sei­ner Verhei­ßung teil­zu­ha­ben.

 

 

 

Evan­ge­li­um nach Mar­kus 1,29-39

In je­ner Zeit ging Je­sus zu­sam­men mit Ja­ko­bus und Jo­han­nes in das Haus des Si­mon und An­dre­as. Die Schwie­ger­mut­ter des Si­mon lag mit Fie­ber im Bett. Sie spra­chen mit Je­sus über sie, und er ging zu ihr, fass­te sie an der Hand und rich­te­te sie auf.

Da wich das Fie­ber von ihr, und sie sorg­te für sie.

Am Abend, als die Son­ne un­ter­ge­gan­gen war, brach­te man al­le Kran­ken und Be­ses­se­nen zu Je­sus. Die gan­ze Stadt war vor der Haus­tür ver­sam­melt, und er heil­te vie­le, die an al­len mög­li­chen Krank­hei­ten lit­ten, und trieb vie­le Dä­mo­nen aus.

Und er ver­bot den Dä­mo­nen zu re­den; denn sie wuss­ten, wer er war.

In al­ler Frü­he, als es noch dun­kel war, stand er auf und ging an ei­nen ein­sa­men Ort, um zu be­ten. Si­mon und sei­ne Be­glei­ter eil­ten ihm nach, und als sie ihn fan­den, sag­ten sie zu ihm: Al­le su­chen dich.

Er ant­wor­te­te: Lasst uns an­ders­wo­hin ge­hen, in die be­nach­bar­ten Dör­fer, da­mit ich auch dort pre­di­ge; denn da­zu bin ich ge­kom­men.

Und er zog durch ganz Ga­li­läa, pre­dig­te in den Sy­na­go­gen und trieb die Dä­mo­nen aus.

(red)

02.02.2012

Kurz notiert

Solidarität mit Griechen

Unter dem Motto „Wir sind alle Griechen” lädt die griechisch-orthodoxe Kirche in Österreich am 3. Juni, zu einem Solidaritätsfest in Wien ein.

Metropolit Arsenios (Kardamakis) möchte damit ein Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung Griechenlands setzen.

Nach der Feier der Göttlichen Liturgie in der orthodoxen Dreifaltigkeitskirche verwandelt sich ab 12 Uhr die Griechengasse beim Donaukanal in ein großes Freiluft-Festgelände mit typisch hellenischem Flair. Griechische Speisen und Getränke, Musik und eine Lotterie laden zum gemütlichen Verweilen bis in die Abendstunden ein.

Der Erlös des Festes kommt den karitativen Einrichtungen der Kirche von Griechenland zu Gute.

Die griechisch-orthodoxe Kirche in Österreich hat für die Hilfsaktion auch ein eigenes Spendenkonto eingerichtet: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Kto-Nr. 106.604.771, BLZ 32.000, Kennwort: „Alle Griechen”.