Ausgabe Nr. 37 - 12.09.2010
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Kraft für die mühsame Ebene
Die Schrifttexte für Sonntag, den 28. Februar, den 2. Fastensonntag.

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Ers­te Le­sung:
aus dem Buch Ge­ne­sis 15,5-12.17-18


Ers­te Le­sung: aus dem Buch Ge­ne­sis 15,5-12.17-18

In je­nen Ta­gen führ­te der Herr Ab­ram hi­naus und sprach: Sieh zum Him­mel hi­nauf, und zähl die Ster­ne, wenn du sie zäh­len kannst. Und er sprach zu ihm: So zahl­reich wer­den dei­ne Nach­kom­men sein. Ab­ram glaub­te dem Herrn, und der Herr rech­ne­te es ihm als Ge­rech­tig­keit an.

Er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chal­däa he­raus­ge­führt hat, um dir die­ses Land zu ei­gen zu ge­ben.

Da sag­te Ab­ram: Herr, mein Herr, wor­an soll ich er­ken­nen, dass ich es zu ei­gen be­kom­me?
Der Herr ant­wor­te­te ihm: Hol mir ein drei­jäh­ri­ges Rind, ei­ne drei­jäh­ri­ge Zie­ge, ei­nen drei­jäh­ri­gen Wid­der, ei­ne Tur­tel­tau­be und ei­ne Haus­tau­be!

Ab­ram brach­te ihm al­le die­se Tie­re, zer­teil­te sie und leg­te je ei­ne Hälf­te der an­dern ge­gen­über; die Vö­gel aber zer­teil­te er nicht. Da stie­ßen Raub­vö­gel auf die Fleisch­stü­cke he­rab, doch Ab­ram ver­scheuch­te sie. Bei Son­nen­un­ter­gang fiel auf Ab­ram ein tie­fer Schlaf, gro­ße un­heim­li­che Angst über­fiel ihn.

Die Son­ne war un­ter­ge­gan­gen, und es war dun­kel ge­wor­den. Auf ein­mal wa­ren ein rau­chen­der Ofen und ei­ne lo­dern­de Fa­ckel da; sie fuh­ren zwi­schen je­nen Fleisch­stü­cken hin­durch.

An die­sem Tag schloss der Herr mit Ab­ram fol­gen­den Bund: Dei­nen Nach­kom­men ge­be ich die­ses Land vom Grenz­bach Ägyp­tens bis zum gro­ßen Strom, dem Euf­rat.



Ant­wort­psalm: 27 (26), 1.7-8.9.13-14
Kehr­vers:
Der Herr ist mein Licht und mein Heil.



Zwei­te Le­sung:
aus dem Brief des Apos­tels Pau­lus an die Phi­lip­per 3,17 - 4,1


Ahmt auch ihr mich nach, Brü­der, und ach­tet auf je­ne, die nach dem Vor­bild le­ben, das ihr an uns habt. Denn vie­le – von de­nen ich oft zu euch ge­spro­chen ha­be, doch jetzt un­ter Trä­nen spre­che – le­ben als Fein­de des Kreu­zes Chris­ti. Ihr En­de ist das Ver­der­ben, ihr Gott ist der Bauch; ihr Ruhm be­steht in ih­rer Schan­de;Ir­di­sches ha­ben sie im Sinn.

Un­se­re Hei­mat aber ist im Him­mel. Von dort­her er­war­ten wir auch Je­sus Chris­tus, den Herrn, als Ret­ter, der un­se­ren arm­se­li­gen Leib ver­wan­deln wird in die Ge­stalt sei­nes ver­herr­lich­ten Lei­bes, in der Kraft, mit der er sich al­les un­ter­wer­fen kann.

Da­rum, mei­ne ge­lieb­ten Brü­der, nach de­nen ich mich seh­ne, mei­ne Freu­de und mein Eh­ren­kranz, steht fest in der Ge­mein­schaft mit dem Herrn, lie­be Brü­der.



Evan­ge­li­um nach Lu­kas 9,28b-36


In je­ner Zeit nahm Je­sus Pe­trus, Jo­han­nes und Ja­ko­bus bei­sei­te und stieg mit ih­nen auf ei­nen Berg, um zu be­ten. Und wäh­rend er be­te­te, ver­än­der­te sich das Aus­se­hen sei­nes Ge­sich­tes, und sein Ge­wand wur­de leuch­tend weiß.

Und plötz­lich re­de­ten zwei Män­ner mit ihm. Es wa­ren Mo­se und Eli­ja; sie er­schie­nen in strah­len­dem Licht und spra­chen von sei­nem En­de, das sich in Je­ru­sa­lem er­fül­len soll­te.
Pe­trus und sei­ne Be­glei­ter aber wa­ren ein­ge­schla­fen, wur­den je­doch wach und sa­hen Je­sus in strah­len­dem Licht und die zwei Män­ner, die bei ihm stan­den.

Als die bei­den sich von ihm tren­nen woll­ten, sag­te Pe­trus zu Je­sus: Meis­ter, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wol­len drei Hüt­ten bau­en, ei­ne für dich, ei­ne für Mo­se und ei­ne für Eli­ja. Er wuss­te aber nicht, was er sag­te. Wäh­rend er noch  re­de­te, kam ei­ne Wol­ke und warf  ih­ren Schat­ten auf sie. Sie ge­rie­ten in die Wol­ke hi­nein und be­ka­men Angst.

Da rief ei­ne Stim­me aus der Wol­ke: Das ist mein aus­er­wähl­ter Sohn, auf ihn sollt ihr hö­ren.
Als aber die Stim­me er­klang, war  Je­sus wie­der al­lein. Die Jün­ger schwie­gen je­doch über das, was sie ge­se­hen hat­ten, und er­zähl­ten in je­nen Ta­gen nie­mand da­von.

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(red)

25.02.2010