| Neues Denken über Gott | ||||
| Helmut Schüller legt die Schrifttexte des Festes Taufe des Herrn aus. | ||||
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Selbst Johannes der Täufer ahnt nur, was nach ihm kommt: „…einer, der stärker ist als ich…” Dabei war seine Botschaft schon stark genug. „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!”, hatte er den Menschen am Jordanfluss zugerufen. Er hat Gott ganz nahe gespürt. Näher als je zuvor. Was wird Gott tun, wenn er da ist? Die Gedanken des Johannes bewegen sich den Visionen der Propheten Israels vor ihm entlang: Der „Tag des Herrn” werde ein Tag des Gerichtes, des alles zu Recht rückenden Zornes Gottes sein.
Wird die Taufe mit dem heiligen Geist Gottes eine Feuertaufe sein, in der alle Spreu verbrannt wird? Mit diesen Gedanken im Kopf mag Johannes die Menschen zur Umkehrtaufe im Jordanwasser geführt haben, als sich „in jenen Tagen” auch einer „aus Nazaret in Galiläa” in der Menschenschlange anstellt „und sich von Johannes im Jordan taufen lässt”. Das Markusevangelium lässt offen, ob Johannes ihn überhaupt bemerkt. Diese „Stimme aus dem Himmel” sagt ihm aber etwas, das er nicht für sich behalten, sondern von nun an unaufhörlich weitersagen und weiterschenken wird in seiner Guten Botschaft an alle Menschen: dass sie sich zusammen mit ihm als Töchter und Söhne Gottes entdecken sollen, als Kinder des Vaters im Himmel. Jede und jeder, – ohne irgendeinen Unterschied. Eine neue Zeit im Denken über Gott, in der Nähe und Beziehung zu ihm beginnt. „Stärker” als Johannes und seine Botschaft. Ein Anbruch des „Tages des Herrn”, ganz anders als erwartet.
(red) 05.01.2012 |
Kurz notiert
Solidarität mit Griechen |
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Unter dem Motto „Wir sind alle Griechen” lädt die griechisch-orthodoxe Kirche in Österreich am 3. Juni, zu einem Solidaritätsfest in Wien ein. Metropolit Arsenios (Kardamakis) möchte damit ein Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung Griechenlands setzen. Nach der Feier der Göttlichen Liturgie in der orthodoxen Dreifaltigkeitskirche verwandelt sich ab 12 Uhr die Griechengasse beim Donaukanal in ein großes Freiluft-Festgelände mit typisch hellenischem Flair. Griechische Speisen und Getränke, Musik und eine Lotterie laden zum gemütlichen Verweilen bis in die Abendstunden ein. Der Erlös des Festes kommt den karitativen Einrichtungen der Kirche von Griechenland zu Gute. Die griechisch-orthodoxe Kirche in Österreich hat für die Hilfsaktion auch ein eigenes Spendenkonto eingerichtet: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Kto-Nr. 106.604.771, BLZ 32.000, Kennwort: „Alle Griechen”. |


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