| Der „Sonntag” – die erste Kirchenzeitung Österreichs. | ||||||||||||||||||||||
| Von der Vorläuferzeitung „Die Wienerische Kirchenzeitung” aus dem Jahr 1784 über die „Wiener Kirchenzeitung” anno 1848 bis zum „Sonntag” ab Dezember 2004. | ||||||||||||||||||||||
Ein „Kind” der Revolution
Nur wenige Wochen nach der Revolution von 1848, in der das Volk für mehr Freiheit kämpfte und die ein offeneres Pressegesetz brachte, erschien am 15. April – noch vor der Zeitung „Die Presse“ – die erste Ausgabe der „Wiener Kirchenzeitung für Glauben, Wissen, Freiheit und Gesetz”.
„Not lehrt Beten” – die Wiedergeburt als „Wiener Kirchenblatt”Ein Monat nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, am 1. Dezember 1918, entstand das „Wiener Kirchenblatt”, in dem Prälat Johann Mörzinger einen unpolitischen Stil mit Schwerpunkt Caritas pflegte, nach 44jähriger „Pause” erneut. Es erreichte eine Auflage bis zu 135.000 Stück. Noch erfolgreicher war das Jugend-Kirchenblatt, das von 1930 bis 1941 erschien. Das „Kleine Kirchenblatt” für die Kinder wurde pro Ausgabe sogar 260.000 mal gedruckt.
Als die Nationalsozialisten 1938 die österreichische Presselandschaft zerstörten, durfte das „Wiener Kirchenblatt” noch erscheinen, weil es streng unpolitisch war. Der Schwerpunkt lag nun auf der Kinderseite, da der Religionsunterricht stark eingeschränkt worden war. Nach dem II. Weltkrieg
Die erste Nachkriegsausgabe des „Wiener Kirchenblattes” trägt das Datum 21. Oktober 1945 und den Untertitel „Wochenschrift für die Katholiken”. Das erfolgreiche „Kleine Kirchenblatt” erschien als Beilage.
Bei „Herold” (vormals Druckerei Albrecht Dürer) wurde einst u.a. auch die bürgerliche „Reichspost”, das „Volksblatt” und die von Friedrich Funder gegründete katholische Wochenzeitung die „Furche” gedruckt. – Seit 1984 wird bei Herold auch die Tageszeitung „Die Presse” produziert.
Vom Kleinformat zur „Kirchenzeitung”
1964 wurde das kleinformatige Kirchenblatt zur „Wiener Kirchenzeitung” im großen, sogenannten „Wiener Format”.
Kooperationen und der Schritt ins 21. JahrhundertBereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam es zu einer intensiven Kooperation mit der Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt, später übernahm auch das Rupertusblatt der Erzdiözese Salzburg einige Jahre lang mehrere Seiten pro Woche. Seit einigen Jahren kooperiert der „Sonntag” neben Eisenstadt auch mit der Kirchenzeitung der Diözese Gurk-Klagenfurt. (red) 25.08.2005 |
Kurz notiert
Sozialhilfe verbessern |
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Die Armutskonferenz hat auf Missstände beim Vollzug der Sozialhilfe hingewiesen und die Bundesländer zu raschen Verbesserungen aufgefordert. |

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